Ex-Manager von Wirecard räumt Manipulation von Dokumenten ein

    Linda Carstensen
    Linda Carstensen

    Deutschland,

    Ein ehemaliger Manager vom Finanzdienstleister Wirecard gesteht, dass er Dokumente gefälscht hat, welche die KPMG für eine Sonderprüfung verlangt hatte.

    Wirecard
    Das Logo von Wirecard ist am Hauptsitz des Zahlungsdienstleisters zu sehen. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine ehemalige Führungskraft von Wirecard gesteht, Dokumente gefälscht zu haben.
    • Stephan von Erffa ist einer von drei wegen Betrug Angeklagten.
    • Der Prozess um den Untergang des deutschen Fintechs soll noch dieses Jahr beginnen.

    Stephan von Erffa gesteht, Dokumente, welche die KPMG für eine Sonderprüfung angefordert hatte, gefälscht zu haben. Er ist der ehemalige Leiter des Rechnungswesens des untergegangenen Finanzdienstleisters Wirecard.

    Bisher hatte die Führungskraft alle Vorwürfe wegen Betrugs, Untreue und Marktmanipulation bestritten. Nun hat er als erster sein Fehlverhalten eingeräumt. Denn neben von Erffa sind noch zwei weitere Ex-Angestellte des Unternehmens angeklagt worden.

    Der Prozess betreffend des Untergangs des deutschen Fintechs soll noch dieses Jahr starten. Darüber berichtete die «Financial Times» am gestrigen Montag und berief sich dabei auf Quellen, die mit dem Fall vertraut seien.

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