Die Europäischen Töchter der russischen Sberbank werden «wahrscheinlich» bankrott gehen. Das teilte die Europäische Zentralbank mit.
Der Ukraine-Krieg treibt europäische Tochterfirmen der russischen Sberbank in den Ruin. (Archivbild)
Der Ukraine-Krieg treibt europäische Tochterfirmen der russischen Sberbank in den Ruin. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/IVAN SEKRETAREV

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Sanktionen gegen russische Finanzinstitute haben Auswirkungen auf europäische Banken.
  • Die Tochtergesellschaften der russischen Sberbank werden laut der EZB wohl bankrott gehen.
  • Betroffen ist die Sberbank Europa AG in Österreich sowie Banken in Kroatien und Slowenien.

Die europäischen Tochtergesellschaften der wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine mit Sanktionen belegten russischen Sberbank werden laut der Europäischen Zentralbank (EZB) «ausfallen oder wahrscheinlich ausfallen».

Aufgrund der Auswirkungen der geopolitischen Spannungen auf ihren Ruf habe die mehrheitlich vom russischen Staat kontrollierte Bank erhebliche Einlagenabflüsse hinnehmen müssen, teilte die EZB in der Nacht zum Montag mit.

Betroffen sind demnach die in Österreich ansässige Sberbank Europe AG sowie ihre Tochtergesellschaften in Kroatien und Slowenien.

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