Elma in Wetzikon baut bis zu 100 Stellen ab
Der Elektronikkomponentenhersteller Elma mit Sitz in Wetzikon baut bis Ende 2026 insgesamt 100 Stellen ab. Das sind rund zwölf Prozent der Belegschaft. Am Hauptsitz gibt es zwölf Entlassungen.

Von den Stellenstreichungen sind Standorte in der Schweiz, Rumänien, Deutschland und den USA betroffen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Maximal 50 Stellen sollen im April und Mai durch Kündigungen abgebaut werden, der Rest über natürliche Abgänge und Pensionierungen. In Wetzikon gibt es zwölf Entlassungen, wobei Lernende vom Abbau ausgenommen sind.
Die Kostensenkungen von rund 4 Millionen Franken waren bereits im Februar angekündigt worden. Mit dem Sparprogramm will das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und «die organisatorische Komplexität reduzieren», wie es hiess. Das Unternehmen setzt dabei auf das Potenzial seines neuen Fertigungszentrums in Rumänien.
Elma kämpfte 2025 mit einer schwachen Profitabilität. Zwar blieb der Umsatz stabil, doch belasteten hohe Kosten sowie Investitionen in neue Standorte das Ergebnis deutlich. Hinzu kamen externe Faktoren wie ungünstige Wechselkurse, geopolitische Spannungen und ein schwieriges Marktumfeld, insbesondere in Europa und Nordamerika.






