Elektrizitätswerk Nidwalden erwirtschaftet deutlich höheren Gewinn
Das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) hat wegen der trockenen Witterung im 2025 weniger Strom produziert. Es konnte seinen Gewinn aber deutlich steigern.

In seinen eigenen Kraftwerken und in denen es beteiligt ist, produzierte das EWN im letzten Jahr gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag 140,72 Millionen Kilowattstunden Strom. Das sind 17 Prozent weniger als 2024. Der Rückgang sei auf den geringen Schnee im Winter und die tiefen Niederschläge im Frühling und im Herbst zurückzuführen, teilte das kantonale Elektrizitätswerk mit.
Der wertmässige Umsatz nahm um 4,1 Prozent auf 68,04 Millionen Franken zu. Das EWN begründete die Steigerung mit höheren Erlösen aus dem Verkauf an die Endkunden. Der Absatz von Überschussstrom fiel aber tiefer aus, dies weil das Kernkraftwerk Gösgen ausfiel und das EWN weniger Strom produzierte. Im Gegenzug musste das EWN mehr Strom auf dem Handelsmarkt beschaffen.
Der Jahresgewinn kletterte um 41 Prozent auf 15,02 Millionen Franken, dies gemäss Mitteilung dank Kostenbewusstsein, Effizienz und einem guten Finanzergebnis. Das Ergebnis verdeutliche die «erfolgreiche Balance zwischen dem öffentlichen Leistungsauftrag und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit», teilte das EWN mit.
Das EWN investierte 2025 knapp 17 Millionen Franken. Dies sei ein Höchststand, teilte es mit. Es hätten aber nicht alle Vorhaben realisiert werden können, dies wegen regulatorischen und bewilligungstechnischen Verzögerungen.
Im laufenden Jahr peilt das EWN den Baustart einer grossen Speicherbatterie an. Diese soll in Buochs NW realisiert werden. Die Anlage könne Schwankungen, welche durch die Solarenergie verursacht würden, innert Sekunden ausgleichen, hiess es in der Mitteilung.






