Economiesuisse hat ihren Kurs geändert. Der Direktorin der Dachorganisation der Schweizer Wirtschaft zufolge sind strengere Corona-Massnahmen notwendig.
Economiesuisse
Monika Rühl, Vorsitzende der Geschäftsleitung Economiesuisse. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Economiesuisse spricht sich nicht mehr gegen strengere Corona-Massnahmen aus.
  • Direktorin Monika Rühl zufolge braucht es Verschärfungen, um die Spitäler zu entlasten.
  • Mit den jetzigen Massnahmen sei kein Rückgang der Fallzahlen in Sicht.

Die Wirtschaft lehnt eine Verschärfung der Corona-Massnahmen nicht mehr geschlossen ab. Während der Gewerbeverband und der Arbeitgeberverband weiterhin Widerstand gegen sofortige strengere Massnahmen leisten, befürwortet Economiesuisse dies, so «NZZ».

Die grösste Dachorganisation der Schweizer Wirtschaft hatte sich zwar lange gegen eine Verschärfung gewehrt, hält diese nun aber für notwendig. Ein Rückgang der Fallzahlen sei mit den jetzigen Massnahmen nicht in Sicht, und die Spitäler müssen dringend entlastet werden.

Direktorin Monika Rühl meinte gegenüber «NZZ», es sei zwar belastend, dass die Wirtschaft unter verschärften Massnahmen leiden würde. Auf lange Sicht sei es jedoch «wohl besser so».

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NZZ