Die Waldenburgerbahn fährt neu teilautomatisiert durchs Baselbiet
Die Waldenburgerbahn fährt neu teilautomatisiert. Mit einem digitalen Assistenz- und Sicherungssystem für Züge ist sie künftig auf der 13,1 Kilometer langen Strecke autonom unterwegs, wie die Betreiberin Baselland Transport (BLT) am Donnerstag mitteilte.

Ziel sei der vollautonome Betrieb ab dem Jahr 2030, wird CEO Frédéric Monard im Communiqué zitiert. Das «Waldenburgerli» sei somit die erste Meterspurbahn der Schweiz, die teilautonom unterwegs sei.
Das «Communications-Based Train Control» (CBTC)-System regelt das Tempo und die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeiten und hält den Zug automatisch präzise an der nächsten Haltestelle an. Das Bundesamt für Verkehr erteilte der BLT im Dezember die Betriebsbewilligung dafür. Damit werde auf der ganzen Strecke zwischen Liestal und Waldenburg ein effizienterer Fahrbetrieb und eine höhere Pünktlichkeit sichergestellt, heisst es weiter.
Das teilautonome Fahrsystem soll die Angestellten bei der täglichen Arbeit unterstützen und sie von Routineaufgaben entlasten. Damit sollen sie sich stärker auf die Strecke und den Verkehr konzentrieren können.
Die Verantwortung für die sichere Fahrt liegt weiterhin bei den Triebfahrzeugführerinnen und -führern. Nach wie vor überwachen also Menschen den Fahrgastwechsel, geben den Befehl zur Weiterfahrt, bremsen bei einem Hindernis auf den Gleisen und erkennen Notfallsituationen, wie die BLT weiter schreibt.






