Die Post

    Die Post im ersten Halbjahr mit 259 Millionen Franken Gewinn

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Post hat im ersten Halbjahr 2022 ihr Gewinn aus dem Vorjahreszeitraum übertroffen. Zur Erholung hat auch das Wegfallen der Corona-Regeln beigetragen.

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    Die Post. Foto: Monika Skolimowska/ZB/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Post hat im ersten Halbjahr 259 Millionen Franken Gewinn geschrieben.
    • Das sind 12 Millionen Franken mehr als im Vorjahreszeitraum.

    Die Schweizerische Post hat im ersten Halbjahr 2022 einen Gewinn von 259 Millionen Franken gemacht. Das sind 12 Millionen Franken mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres.

    Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 55 Millionen auf 294 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz nahm um 104 Millionen auf 3460 Millionen Franken zu.

    «Die Post ist strategisch und finanziell auf Kurs», liess sich Post-Finanzchef Alex Glanzmann im Communiqué zitieren.

    Die Post erholt sich von Corona

    Sowohl die gedrückte Konsumentenstimmung als auch die fast vollständige Aufhebung der Corona-Massnahmen habe sich im Halbjahresergebnis niedergeschlagen, schrieb die Post. Die Menge der verarbeiteten Pakete ging im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5,1 Prozent auf 95,6 Millionen Pakete zurück. Der Trend zum Onlinehandel sei damit gebremst worden, hiess es. Auf längere Sicht rechne man aber weiterhin mit Wachstum bei den Paketen.

    Die Post
    Die Post. - Keystone

    Insgesamt stellte die Post im ersten Halbjahr 893,5 Millionen Briefe zu. Dies entspricht einem Rückgang von 2,8 Prozent. Insgesamt betrug das Betriebsergebnis im Bereich Logistik-Services 229 Millionen Franken. Das sind 36 Millionen Franken weniger als in der Vorjahresperiode.

    Mehr Fahrgäste bei Postauto

    Als erfreulich bezeichnete es die Post, dass Postauto 20 Prozent mehr Fahrgäste verzeichnet habe. Das Betriebsergebnis bei den Mobilitäts-Services habe im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 um 5 Millionen Franken zugenommen. Gründe dafür seien, dass das Angebot ausgebaut worden sei und die Nachfrage wieder angezogen habe.

    Mit Mehrkosten insbesondere in der Logistik rechnet die Post wegen des Preisanstiegs bei Energie, Treib- und Rohstoffen. Für das laufende Jahr schätzt sie die zusätzlichen Kosten auf 30 bis 40 Millionen Franken.

    postauto
    Postauto treibt die Umstellung auf Elektrofahrzeuge voran. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/URS FLUEELER

    Für das laufende Jahr will das Unternehmen diese Mehrkosten selbst tragen. Ab dem kommenden Jahr müsse man sie jedoch teilweise an die Kunden weitergeben, hiess es.

    Ab dem 1. Januar werde man darum auf Paktetdienstleistungen für Geschäftskunden einen variablen Energiezuschlag sowie einen Teuerungszuschlag erheben. Betroffen seien rund 3500 Geschäftskunden mit individuell vereinbarten Preisen.

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