Die Mostobsternte fällt schlechter aus als im Vorjahr

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Bern,

Die Ernte von Mostobst in der Schweiz ist 2025 deutlich gesunken, besonders bei den Birnen.

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Im November hätten die Mostereien die letzten grösseren Mengen Mostobst verarbeitet und damit die Saison 2025 grossmehrheitlich abgeschlossen. (Symbolbild) - keystone

Die Ernte von Mostäpfeln ist 2025 eher durchschnittlich ausgefallen. Bei den Mostbirnen lag sie deutlich tiefer als im Vorjahr. Insgesamt waren es 59'200 Tonnen Mostäpfel und 1600 Tonnen Mostbirnen, wie der Schweizer Obstverband mitteilte.

Im November hätten die Mostereien die letzten grösseren Mengen Mostobst verarbeitet und damit die Saison 2025 grossmehrheitlich abgeschlossen, teilte der Verband am Dienstag mit. Nun würden nur noch vereinzelt Kleinstmengen angeliefert.

Das Ergebnis liegt deutlich unter demjenigen von 2024, als die Erwartungen weit übertroffen wurden. Damals wurden 77'280 Tonnen Mostäpfel und 13'176 Tonnen Mostbirnen geerntet.

Bio-Anteil steigt trotz sinkender Gesamternte

2025 lag der Bio-Anteil bei den Mostäpfeln bei 11 Prozent und bei den Mostbirnen bei 16 Prozent. Rund 80 Prozent der mostapfelernten kommen aus der Ostschweiz, der grösste Teil aus dem Thurgau. Aus dem Raum Bern/Westschweiz stammen rund 14 Prozent.

Das Mittelland zusammen mit der Zentralschweiz steuerte rund 6 Prozent der Mostapfelernte bei. Die Ramseier Suisse AG verarbeitete in ihren beiden Mostereien in Sursee (LU) und Oberaach (TG) insgesamt 35'070 Tonnen Mostobst, wie das Unternehmen ebenfalls am Dienstag mitteilte.

Die Menge der verarbeiteten Mostäpfel habe mit einem Rückgang um etwas mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr den Erwartungen entsprochen. Bei den Mostbirnen lag die Ernte mehr als 80 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Kommentare

User #4163 (nicht angemeldet)

Ramseier süessmost ist mein Favorit.

User #5490 (nicht angemeldet)

Bei uns auf den Bauernhöfen in der Nähe verfaulten die meisten Äpfel, weil sie kein Mensch gepflückt hat. Pflaumen übrigens auch. Wenigstens hätte man das Obst selber pflücken dürfen für 1 CHF pro Kilo. Dann hätten die Bauern auch etwas verdient. Einfach Leiter nächstes Mal hinstellen und Kässeli. Zum selber pflücken auf eine Tafel schreiben. Hehehe. LOL.

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