Die Freiburger Wirtschaft stellt sich globalen Herausforderungen

Trotz eines schwierigen Umfelds hat die Wirtschaftsförderung des Kantons Freiburg (PromFR) im vergangenen Jahr 36 Unternehmensprojekte begleitet. Diese dürften mittelfristig 412 Arbeitsplätze und Investitionen in Höhe von fast 160 Millionen Franken generieren.

Die Freiburger Wirtschaftsförderung ist trotz schwierigem Umfeld mit dem vergangenen Jahr zufrieden. (Symbolbild)
Die Freiburger Wirtschaftsförderung ist trotz schwierigem Umfeld mit dem vergangenen Jahr zufrieden. (Symbolbild) - KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

«Die Freiburger Unternehmen haben Entschlossenheit bewiesen und ihre Investitionen im Jahr 2025 fortgesetzt», teilte die PromFR am Mittwoch mit. Darüber hinaus wurden 23 Projekte im Rahmen der Neuen Regionalpolitik mit Fördermitteln in Höhe von insgesamt 2,52 Millionen unterstützt.

Mit der Zahl von 36 geförderten Projekten liegt PromFR genau im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Die Zahl der angekündigten Arbeitsplätze bleibt jedoch unter dem seit zehn Jahren beobachteten Niveau. Die Unternehmen sind bei ihren Wachstumsprognosen aktuell etwas vorsichtiger.

Getragen von einigen grossen Industrieprojekten bleiben die Investitionen auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau. «Die Freiburger Unternehmen investieren weiterhin und bauen ihre Aktivitäten aus, trotz der Unsicherheiten, die auf der Weltwirtschaft lasten», freute sich Staatsrat Olivier Curty.

Der für Wirtschaft zuständige Staatsrat hob das Vertrauen der Unternehmen in die Stärken und Rahmenbedingungen des Kantons Freiburg hervor. Getragen von einer jungen Bevölkerung, einem dynamischen Innovationsökosystem und der Verfügbarkeit attraktiver Industrieflächen verfüge der Kanton über solide Stärken.

In Bulle kündigte der belgische Biopharmakonzern UCB Farchim ein Investitionsprogramm an, um sein Wachstum zu unterstützen und seine Produktionskapazitäten zu erhöhen. In Domdidier hat Wago Contact mit der Erweiterung seines Standorts begonnen, um die Entwicklung seiner Verbindungs- und Automatisierungstechnologien voranzutreiben.

Parallel zu den Erweiterungsprojekten ist es dem Kanton Freiburg gelungen, 13 neue Ansiedlungen anzuziehen. Dabei handelt es sich um sechs Schweizer Unternehmen und sieben ausländische Firmen. Diese stammen aus Belgien, Frankreich, Monaco, Polen, Brasilien und den Vereinigten Staaten.

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