Bei der britischen Richemont-Tochter Watchfinder.com ist es zu einer Datenpanne gekommen. Es habe einen «unbefugten Zugriff auf ein Mitarbeiterkonto» gegeben, sagte eine Sprecherin am Dienstag, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg am Vorabend darüber berichtet hatte.
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Das Logo der Richemont-Gruppe. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Laut Bloomberg führte die Panne dazu, dass Kundenlisten angegriffen und manipuliert worden seien.

Dabei seien möglicherweise eine Reihe von Daten in Umlauf geraten.

Der Chef der auf den Onlinehandel mit Secondhand-Uhren spezialisierten Plattform, Arjen van de Vall, habe sich zum Vorfall in einem E-Mail an die Kundinnen und Kunden gerichtet, so Bloomberg. Die Sprecherin bestätigte, dass die Kunden informiert worden seien. Man habe sie angeschrieben und zu Wachsamkeit ermahnt, falls sie wegen gekaufter Produkte kontaktiert würden.

Sie bestätigte, dass es sich bei den betroffenen Daten um E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Einkaufhistorien der Kunden handelt. «Es waren keine Postadressen, Passwörter, Kreditkartendaten oder andere Bankinformationen enthalten», sagte sie. Die persönlichen Daten der Kunden hätten für das Unternehmen «immer Priorität».

Das Tochterunternehmen des Schmuck- und Uhrenkonzerns Richemont hat nun laut der Sprecherin die zuständigen Behörden informiert und führt eine weitere Überprüfung der Sicherheitsmassnahmen und Richtlinien durch. «Unsere Sicherheitsteams haben die Angelegenheit untersucht und festgestellt, dass alle unsere Systeme weiterhin geschützt sind.»

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