Der Detailhändler Coop macht seine Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit transparent. Neu hat der Detailhandelsriese auf der Webseite einen digitalen Fortschrittsbericht veröffentlicht, wie er am Dienstag mitteilte.
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Der Detailhändler Coop macht seine Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit transparent. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Dieser zeige, wie weit das Unternehmen beim Erreichen seiner verschiedenen Nachhaltigkeitsziele ist.

Dabei unterscheidet Coop die drei Bereiche «Nachhaltige Produkte», «Umwelt- und Klimaschutz» sowie «Mitarbeitende und gesellschaftliches Engagement». Diese wiederum sind in mehrere Ziele unterteilt.

Im Bereich Klimaschutz gibt Coop beispielsweise an, den absoluten Energieverbrauch im Vergleich zum Jahr 2012 um 8,6 Prozent reduzieren zu wollen. Dieses Ziel hat Coop letztes Jahr bereits mehr als erreicht: Im Jahr 2012 lag der Energieverbrauch laut dem Bericht noch bei 1157 MWh; vergangenes Jahr lag er mit 1036 MWh um 10,4 Prozent tiefer. Zur Transparenz gehört dabei aber auch, dass Coop Resultate wie dieses relativiert: «Das überragende Ergebnis lässt sich unter anderem auf den reduzierten Flugverkehr während der Pandemie zurückführen», heisst es in einem Kommentar.

Andere Ziele, beispielsweise das Umsatzziel für Fairtrade-Produkte, wurden hingegen noch nicht erreicht. So strebt das Unternehmen einen Umsatz von 510 Millionen Franken mit Fairtrade-Produkten an, was einer Steigerung gegenüber 2012 um das 2,7-Fache bedeuten würde. Mit einem Umsatz von 504 Millionen in diesem Segment habe man das Ziel zwar schon fast erreicht. Aber: «Wir bauen unsere Massnahmen weiter aus und setzen auch im nächsten Jahr auf unseren Tatendrang und die Zusammenarbeit mit Fairtrade», gibt Coop dazu an.

Ob eine Steigerung des Umsatzes bei den Fairtrade-Produkten damit zusammenhängt, dass die Konsumenten vom Kauf herkömmlicher Produkte auf Fairtrade umsteigen oder ob der Umsatz einfach generell ansteigt, geht aus dem Bericht allerdings nicht hervor.

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