Chinas Immobilienriese Evergrande will Zahlungsfrist verschieben

    Keystone-SDA
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    China,

    Der angeschlagene chinesische Immobilienriese Evergrande will mit Gläubigern über einen Aufschub für demnächst fällige Zahlungen für eine Anleihe verhandeln. Geplant sei, Auszahlungen für die in China gehandelte Anleihe mit einem Volumen von 4,5 Milliarden Yuan (rund 625 Millionen Euro) um ein halbes Jahr vom 8. Januar auf den 8. Juli zu verschieben, teilte der Konzern am Mittwoch an der Börse der südchinesischen Stadt Shenzhen mit.

    Evergrande Shanghai
    Evergrande-Center in Shanghai. - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Es sollen über das Wochenende Beratungen und im Anschluss eine Abstimmung der Gläubiger über das Vorhaben stattfinden.

    Im Vorfeld der geplanten Verhandlungen soll der Anleihehandel ab dem 6. Januar ausgesetzt werden.

    Evergrande hat Schulden in Höhe von mehr als 300 Milliarden US-Dollar (266 Milliarden Euro) angehäuft. Die Aktienkurse des Immobilienentwicklers sind im letzten Jahr um nahezu 90 Prozent eingebrochen. Zuletzt stufte neben Fitch auch Standard & Poor's (S&P) als zweite internationale Rating-Agentur die Kreditwürdigkeit von Evergrande herunter - auf Kreditausfall in einigen Bereichen und damit eine Stufe vor dem kompletten Zahlungsausfall.

    Gleichzeitig sind auch weitere chinesische Immobilienunternehmen in Schieflage geraten, während der lange boomende Markt einen Dämpfer erlitt.

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