Bündner Tourismus knackt im Juni den Rekord an Übernachtungen

Keystone-SDA Regional
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Chur,

Der Kanton Graubünden hat im vergangenen Juni mehr als 400'000 Logiernächte verbucht. Das sind so viele wie noch nie in diesem Monat seit der Modernisierung der Beherbergungsstatistik im Jahr 1992, wie der Kanton am Dienstag mitteilte.

Die Hitze führt zu einem Anstieg der Logiernächte im Kanton Graubünden. Im Bild der Caumasee bei Flims. (Archivbild)
Die Hitze führt zu einem Anstieg der Logiernächte im Kanton Graubünden. Im Bild der Caumasee bei Flims. (Archivbild) - KEYSTONE/ARNO BALZARINI

Im Vergleich zum Vorjahr schneide der Juni 2026 mit einem Plus von 3,8 Prozent ab. Der gesamtschweizerische Tourismus habe im selben Zeitraum ein Minus von 2,2 Prozent zu verzeichnen.

Haupttreiber des Wachstums des Bündner Tourismus seien die inländischen Gäste, hiess es in der Mitteilung weiter. Gegenüber Keystone-SDA erklärte die Mediensprecherin der Tourismusorganisation Graubünden, die Hitzewelle sorge für mehr Gäste in den Bergen.

Zum Wachstumstrend tragen aber auch Gäste aus den Vereinigten Staaten sowie solche aus Belgien und Polen bei, hiess es in der Mitteilung weiter.

Das grösste Minus verbuchten die Beherbergungsbetriebe hingegen bei Touristen aus Deutschland. Weiter negativ entwickelten sich auch die Frequenzen der Gäste aus Holland, Indien und dem südostasiatischen Raum.

Kommentare

User #2439 (nicht angemeldet)

Hatte nichts dagegen, dass der grosse Kanton etwas fern blieb!

User #2019 (nicht angemeldet)

dann soll niemand nachträglich cho go jammere.

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