Bieler Stadtpräsidentin bedauert Entlassungen bei Telebielingue
Für die Bieler Stadtpräsidentin Glenda Gonzalez Bassi (SP) sind die Entlassungen bei Telebielingue «sehr bedauerlich», auch wenn sie nach dem Konzessionsentscheid zu erwarten gewesen seien. Das sagte Gonzalez Bassi am Donnerstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Mit dem nun eröffneten Konsultationsverfahren bestehe die Möglichkeit, gemeinsam nach Wegen zu suchen, um die Auswirkungen auf das Personal zu reduzieren. «Wir erwarten vom Medienhaus, dass es interne Weiterbeschäftigungen sorgfältig prüft und – wo dies nicht möglich ist – einen fairen und transparenten Sozialplan vorlegt.»
Der Belegschaft wird per Ende Juli 2026 gekündigt, wie die Gassmann-Gruppe auf Anfrage bestätigte. Mit dem Wegfall der jährlichen Gebührenanteile von rund 3,7 Millionen Franken breche die primäre Finanzierungsgrundlage des Senders weg.
Ohne die staatliche Unterstützung sei der Betrieb in der bisherigen Form wirtschaftlich nicht mehr tragbar. Wie viele Mitarbeitende betroffen sind, ist nicht bekannt. Das künftige Programm soll im Mai bekanntgegeben werden.






