Benzinpreis in der Schweiz erreicht Jahreshöchststand

Keystone-SDA
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Zürich,

Treibstoff ist in der Schweiz laut Zahlen des Touring Club Schweiz (TCS) nach einer vorübergehenden Senkung wieder teurer geworden. Vor allem für Benzin müssen Konsumenten im Vergleich zur Vorwoche tiefer in die Taschen greifen. Benzin ist damit so teuer wie noch nie in diesem Jahr.

Benzin
Benzin ist damit so teuer wie noch nie in diesem Jahr. - keystone

«Nach einer Preissenkung in der letzten Woche sind die Treibstoffpreise seit Wochenbeginn um rund 5 Rappen gestiegen», sagte TCS-Sprecher Marco Wölfli der Nachrichtenagentur AWP am Mittwoch auf Anfrage. Die Durchschnittspreise für einen Liter Bleifrei 95 lägen nun bei 1,90 Franken, für Bleifrei 98 bei 2,01 Franken und für Diesel bei 2,17 Franken. «Für Benzin sind dies auch Jahreshöchstwerte», so Wölfli.

Vor Ausbruch des Iran-Kriegs lagen die Preise laut TCS Ende Februar noch bei 1,67 Franken für Bleifrei 95, bei 1,78 Franken für Bleifrei 98 und 1,79 Franken für Diesel. Damit kostet Benzin mittlerweile rund 13 Prozent mehr, Diesel gut 20 Prozent mehr.

Der Preis für ein Fass der Ölsorte Brent lag am Mittwochmorgen bei rund 112 Dollar, vor fünf Tagen waren es noch 9 Dollar weniger. Im Zuge des Konflikts im Nahen Osten und der Blockade der für den Energietransport wichtigen Strasse von Hormus hatte sich der Preis von etwa 70 Dollar zeitweise auf bis zu 120 Dollar verteuert.

Der TCS publiziert in unregelmässigen Abständen Schätzungen der aktuellen Benzin- und Dieselpreise in der Schweiz. Diese basieren auf Informationen aus verschiedenen Quellen und Stichproben. Die tatsächlichen Preise können je nach Region und Tankstelle variieren. Den stärkeren Preisanstieg beim Diesel erklärt die Mobilitätsorganisation mit einer höheren Nachfrage in der Industrie.

Kommentare

User #6246 (nicht angemeldet)

Wohl denen die ein E-Auto fahren.

User #6246 (nicht angemeldet)

Die Schweiz ist stark von Energieimporten abhängig, wobei rund 70–73 % des Gesamtenergiebedarfs durch Importe gedeckt werden. Seit 21. April leben wir bis Ende Jahr rein rechnerisch von importierter Energie Fossile Energieträger (Erdöl, Erdgas, Kohle) werden vollständig importiert. Im Winter ist die Schweiz zudem auf Stromimporte angewiesen, während sie im Sommer Strom exportieren kann. Wichtige Importgüter sind Erdölprodukte (aus Nigeria, USA, Libyen) und Gas.

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