Bauvolumen im Baselbiet erreichte 2025 einen Rekordwert
Im Kanton Baselland wurde 2025 so viel gebaut wie noch nie. Trotz eines Rückgangs im Wohnungsbau stieg das gesamte Bauvolumen auf einen Rekordwert von 2,5 Milliarden Franken, wie das Amt für Daten und Statistik BL am Freitag mitteilte.

Das Volumen nahm gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozent oder 116 Millionen Franken zu. Besonders stark wuchsen die Investitionen im gewerblichen Bau (+24 Prozent auf 515 Millionen Franken) und im öffentlichen Hochbau (+23 Prozent auf 314 Millionen Franken). Der private Wohnungsbau, der grösste Sektor, verzeichnete hingegen einen Rückgang um rund 7 Prozent auf 1,3 Milliarden Franken.
Die Zahl der neu geschaffenen Wohnungen im Kanton stieg 2025 um rund 8 Prozent auf 1783 Einheiten. Zu diesem Ergebnis trugen gemäss Mitteilung 1653 Neubauwohnungen bei, was dem Vorjahresniveau entsprach. Zusätzlich entstanden 228 Wohnungen durch Umbauten, während 98 Einheiten abgerissen wurden. Die Zahl der neu erstellten Einfamilienhäuser sank derweil auf 205.
Grosse Bautätigkeit in Arlesheim
Eine deutliche Verschiebung gab es bei der Grösse der neuen Wohnungen. Die Zahl der erstellten 1-Zimmerwohnungen verdoppelte sich auf 142 Einheiten, und bei den 2-Zimmerwohnungen gab es einen Zuwachs um ein Viertel auf 403 Einheiten. Die Produktion von 3- bis 5-Zimmerwohnungen war hingegen rückläufig.
Die Bautätigkeit entwickelte sich in den Bezirken unterschiedlich. Im Bezirk Arlesheim, wo mit 1,3 Milliarden Franken am meisten investiert wurde, stieg die Zahl der neuen Wohnungen auf 1130.
Auch der Bezirk Laufen verzeichnete eine Zunahme, wie es weiter heisst. In den Bezirken Liestal, Sissach und Waldenburg wurden hingegen deutlich weniger Wohnungen als im Vorjahr erstellt.






