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    Autohersteller verdienen im Schnitt deutlich weniger je Auto

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    US-Zölle und harter Preiswettbewerb in China belasten die Autoindustrie. Eine Auswertung untersucht 15 globale Hersteller und sieht eine Schere zwischen der Entwicklung von Umsatz und Ergebnis.

    US-Zölle und harter Preiswettbewerb in China belasten die Autoindustrie. Eine Auswertung untersucht 15 globale Hersteller und sieht eine Schere zwischen der Entwicklung von Umsatz und ...
    US-Zölle und harter Preiswettbewerb in China belasten die Autoindustrie. Eine Auswertung untersucht 15 globale Hersteller und sieht eine Schere zwischen der Entwicklung von Umsatz und ... - Keystone/DPA/LARS PENNING

    15 grosse Automobilhersteller haben laut einer aktuellen Auswertung im ersten Halbjahr 2026 im Schnitt operativ deutlich weniger pro Auto verdient. Das durchschnittliche Konzern-Ebit je ausgeliefertem Auto sank von 1'409 auf 1'187 Euro, wie aus einem Report des Center of Automotive Management (CAM) hervorgeht.

    Ebit bezeichnet eine betriebswirtschaftliche Gewinnkenngrösse und steht für «Earnings Before Interest and Taxes», auf Deutsch «Gewinn vor Zinsen und Steuern».

    Insgesamt sank das operative Ergebnis (Ebit) der untersuchten Hersteller laut Auswertung um 17,5 Prozent auf 35,6 Milliarden Euro. Der Rückgang von 17,5 Prozent fällt demnach wesentlich stärker aus als das Umsatzminus von 1,4 Prozent. Dies zeige, dass nicht in erster Linie der Umsatz, sondern die Fähigkeit zur Umwandlung der Erlöse in operative Ergebnisse unter Druck steht, heisst es darin.

    Schere zwischen Umsatz- und Ergebnisentwicklung «Alarmsignal»

    «Die Schere zwischen Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist das eigentliche Alarmsignal des ersten Halbjahres: Wenn das Ebit zwölfmal so stark einbricht wie der Umsatz, verliert die Branche nicht Marktanteile, sondern Ertragskraft», sagte Studienleiter Stefan Bratzel laut Mitteilung. Unter der Ertragskraft versteht man die langfristige Fähigkeit eines Unternehmens, Gewinne zu erzielen.

    Die Auswertung beruht unter anderem auf bis zum 6. August 2026 veröffentlichten Geschäfts- und Quartalsangaben der betrachteten Automobilkonzerne. Grosse chinesische Hersteller wurden aufgrund fehlender vollständig vergleichbarer Halbjahresangaben nicht berücksichtigt. In der Auswertung berücksichtigt wurden Toyota, die VW-Group, Hyundai (einschliesslich Kia), Stellantis (inkl. Leapmotor International), GM, Ford, Mercedes, BMW, Tesla, Honda, Nissan, Renault, Suzuki, Mazda und Mitsubishi.

    Für die zweite Jahreshälfte ist laut CAM keine breite Entspannung zu erwarten. Unter anderem US-Zölle und der intensive Preiswettbewerb in China dürften die Branche demnach weiterhin belasten.

    Kommentare

    User #3187 (nicht angemeldet)

    Da hilft nur eines, die Qualität noch bescheidener machen. Karosserien aus Duraplast. Das Zeug kostet fast nix. Die können es dann ja auch Premium nennen.

    User #4006 (nicht angemeldet)

    Verdienen aber immer noch deutlich zu viel an Autos. denn diese sind gemessen zur Qualität oftmals nicht die Hälfte des Kaufpreises wert:

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