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Autobauer Stellantis verbündet sich mit Apple-Zulieferer Foxconn

Keystone-SDA
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Deutschland,

Der Autobauer Stellantis und der langjährige Apple-Zulieferer Foxconn verbünden sich für die Entwicklung von digitalen Cockpits und Mobilitätsdiensten. Die beiden Unternehmen wollen ein Gemeinschaftsunternehmens mit dem Namen «Mobile Drive» gründen.

Das Logo von Stellantis
Das Logo von Stellantis - AFP/Archiv

Ziel der Partnerschaft sei die Entwicklung von Hardware und Software für die Vernetzung von Fahrzeugen, teilten die Konzerne am Dienstag mit. Die Gemeinschaftsfirma mit Namen Mobile Drive solle sich an Ausschreibungen beteiligen und neben Stellantis auch andere Autohersteller beliefern.

«Software ist ein strategischer Schritt für unsere Branche, und Stellantis will mit Mobile Drive eine Vorreiterrolle einnehmen», erklärte Stellantis-Chef Carlos Tavares. Der aus der Fusion der Opel-Mutter PSA mit dem italienisch-amerikanischen Autobauers Fiat Chrysler hervorgegangene Stellantis-Konzern und Foxconn wollen Plattformen für Infotainment-, Telematik- und Cloud-Dienste entwickeln, die im Auto über mobiles Internet (Over-the-Air) aktualisiert werden.

Foxconn hat bereits Partnerschaften mit anderen Autoherstellern. Erst Anfang 2021 hatte sich die in Taiwan ansässige Firma mit dem chinesischen Autobauer und Daimler-Partner Geely zusammengetan, um eine Auftragsfertigung und Beratungsdienste für Mobilitätsunternehmen auf die Beine zu stellen.

In die Automobilindustrie ist viel Bewegung gekommen, seitdem Tech-Konzerne verstärkt ins Geschäft mit Daten und Diensten für E-Autos drängen. Apple wird nachgesagt, ein autonomes Fahrzeug auf die Strasse bringen zu wollen. Dazu laufen Insidern zufolge schon seit längerem hinter den Kulissen Gespräche mit verschiedenen Partnern, die einen solche Fahrzeug bauen könnten.

Sollte Apple ein solches Auto anbieten, wäre dies nicht nur eine Herausforderung für den US-Elektroautobauer Tesla. Alle grossen Autobauer arbeiten derzeit mit Hochdruck am automatisierten Fahren und investieren Milliarden, um in Zukunft auch mit Mobilitätsdiensten Geld zu verdienen.

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