Stadt Luzern

Auto AG Group steigert 2025 den Gewinn

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

Der Buslinienbetreiber und Nutzfahrzeughändler Auto AG Group hat 2025 bei tieferem Umsatz einen höheren Gewinn erzielt. Das Unternehmen führt dies auf die breite Diversifikation zurück.

Der CEO der Auto AG Group, Marc Ziegler, konnte ein Rekordergebnis für 2025 bekannt geben.
Der CEO der Auto AG Group, Marc Ziegler, konnte ein Rekordergebnis für 2025 bekannt geben. - KEYSTONE/URS FLUEELER

Wie das Unternehmen aus Rothenburg LU am Donnerstag mitteilte, ging der Konzernumsatz von 185,3 Millionen Franken auf 176,7 Millionen Franken zurück. Mitschuld daran war, dass das Unternehmen die Bereiche Camper und Carrosserie aufgegeben hat. Bereinigt darum betrug der Umsatzrückgang noch 1,4 Prozent.

Die Auto AG Group konnte den Betriebsgewinn Ebit von 11,6 Millionen Franken auf 12,1 Millionen Franken erhöhen. Der Reingewinn betrug 5,05 Millionen Franken gegenüber 4,0 Millionen Franken im 2024.

Dieser Gewinn sei ein Rekordergebnis, teilte die Auto AG Group mit. Die breite Diversifikation – das Unternehmen handelt mit Nutzfahrzeugen, betreibt öffentliche Buslinien, führt Schülertransporte durch und besitzt Immobilien – zahle sich aus.

Die Zahl der von der Auto AG Truck verkauften Nutzfahrzeuge ging 2025 nach Angaben des Unternehmens «marktbedingt» zurück. Im Gegenzug konnten mehr Occasionsfahrzeuge verkauft werden.

Abschreibungen auf elektrischen Nutzfahrzeugen hätten das Verkaufsresultat belastet, teilte die Auto AG Group mit. Dafür habe sich das Werkstattgeschäft über den Erwartungen entwickelt.

Der Umsatz im Schülertransport stieg den Angaben zufolge im zweistelligen Prozentbereich. Aktuell transportiere die Auto AG Bus mit gut 210 Fahrzeugen täglich rund 2700 Kinder zur Schule, teilte die Auto AG Group mit. Das Geschäft im öffentlichen Personentransport sei mit knapp 7,6 Millionen Passagieren stabil geblieben.

Die Auto AG Group besitzt über ihre Tochter Auto AG Immobilien auch Liegenschaften. Bis auf den Gewerbepark Rothenburg seien alle zu 100 Prozent vermietet, hiess es. Im Gewerbepark sei der Leerbestand auf 8 Prozent reduziert worden.

Die Dividende soll von 14 auf 15 Franken erhöht werden.

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