Angebotsmieten stagnieren im November - regional starke Ausschläge

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Zürich,

Die Angebotsmieten in der Schweiz haben sich auch im November zum zweiten Monat in Folge insgesamt kaum verändert. In einigen Kantonen und Städten sind sie jedoch teils deutlich gestiegen oder gefallen.

Besonders stark zogen die Angebotsmieten im November im Kanton Graubünden an: Mietwohnungen in Chur. (Symbolbild)
Besonders stark zogen die Angebotsmieten im November im Kanton Graubünden an: Mietwohnungen in Chur. (Symbolbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Landesweit legten die in Inseraten ausgeschriebenen Mieten gegenüber dem Vormonat nur leicht zu. Der Homegate-Mietindex stieg im November um 0,1 Prozent auf 131,7 Punkte, wie der Immobilienmarktplatz Homegate am Montag mitteilte. Über die vergangenen zwei Monate ergab sich damit ebenfalls nur ein leichtes Plus von 0,1 Prozent, was auf eine vorläufige Seitwärtsbewegung hindeutet.

Im Jahresvergleich lagen die Angebotsmieten schweizweit jedoch um 2,8 Prozent höher. Der Index misst qualitätsbereinigt die Mietpreise für neu und wieder zu vermietende Wohnungen und wird gemeinsam mit der Zürcher Kantonalbank erhoben.

Besonders stark zogen die Angebotsmieten im November im Kanton Graubünden an. Dort stiegen sie gegenüber dem Vormonat um 3,3 Prozent und lagen im Jahresvergleich um 10,5 Prozent höher. Ebenfalls deutlich fiel der monatliche Anstieg in den Appenzeller Kantonen aus, die zusammen ein Plus von 2,2 Prozent verzeichneten.

Rückläufig waren die Angebotsmieten hingegen im Kanton Schwyz mit minus 1,2 Prozent sowie im Tessin mit minus 0,9 Prozent.

Im Jahresvergleich stiegen die Mieten jedoch in allen Kantonen. Neben Graubünden wiesen Zug mit plus 8,9 Prozent und Nidwalden mit plus 7,3 Prozent besonders hohe Zuwächse aus.

Auch in den grösseren Städten entwickelten sich die Angebotsmieten im November uneinheitlich. Am stärksten stiegen sie in Genf mit plus 2,3 Prozent, während sie in Lugano um 1,6 Prozent sanken. In den übrigen untersuchten Städten bewegten sich die Veränderungen innerhalb einer Bandbreite von plus oder minus 0,5 Prozent.

Im Jahresvergleich lagen die Angebotsmieten in allen Städten höher, am stärksten in Luzern mit plus 5,9 Prozent sowie in Genf mit plus 5,0 Prozent. Die Stadt Zürich, seit Beginn der Indexerhebung 2016 auf hohem Niveau, verzeichnete mit plus 3,4 Prozent einen vergleichsweise moderaten Anstieg.

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Kommentare

User #1572 (nicht angemeldet)

Das kommt davon, dass man den Wohnungsmarkt für Spekulationen geöffnet hat (Verwässerung der Lex Koller), womit Milliarden an ausländischem Vermögen in die Schweiz fliesst und die Immoblilienpreise in die Höhe schnellen lässt. Solange trotzdem akzeptable Renditen erwirtschaftet werden können, ändert sich daran nichts. Dann fehlen die Kontrollen der zulässigen Renditen und wo nicht kontrolliert wird, werden Grenzen überschritten. Die Zuwanderung dient letztlich noch als Brandbeschleuniger erachte ich jedoch nicht als ausschlaggebend, da das ausländische Kapital in erster Linie kauft und nicht baut, da viel weniger aufwändig.

User #784 (nicht angemeldet)

Wohnungen anbietet, zb. es sei am Zürichsee, an Wohnstrasse, sonnig, ruhig, wir sind eine gute Gemeinde, meinen, denken FDP-Politik, Hr.A.Thouvenin(ehem. Gem.präsi, nimmt sich Jahrzehnte hoh Lohn, schwarz, einmischen. Wir zahlen "2"...? Meinen, so sein demokratisch, all Gemeindestr., Abflussdohlen, egal hat es oeffn. Busstops, Alle gleich Anrecht, Rechte. Jahrzehnte nicht so. Nb zu faul zu arbeiten, -doch stets den hoh Lohn-Leistung...? -SteuerZahler. Da hauen Viele ab.

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