Also steigert den Betriebsgewinn deutlich und erhöht die Dividende

Keystone-SDA Regional
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Emmen,

Der IT-Grosshändler Also hat 2025 beim Umsatz und operativen Ergebnis deutlich zugelegt. Der Reingewinn fällt zwar leicht tiefer aus als 2024, dennoch will das Unternehmen aus Emmen LU die Dividende erhöhen.

Also mit Sitz in Emmen LU erhöht ein weiteres Mal die Dividende. (Archivaufnahme)
Also mit Sitz in Emmen LU erhöht ein weiteres Mal die Dividende. (Archivaufnahme) - KEYSTONE/URS FLUEELER

Der Nettoerlös aus Lieferung und Leistung stieg 2025 um 42 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) erhöhte sich um 22 Prozent auf 286 Millionen Euro.

Als Hebel der positiven Entwicklung nannte Also Effizienzsteigerungen oder den weiteren Ausbau des Cloud-Geschäfts, das um 38 Prozent wuchs.

Einen wesentlichen Beitrag lieferten die übernommenen Aktivitäten des britischen Technologieanbieters Westcoast, die seit März konsolidiert werden. Diese hätten 62,6 Millionen Euro zum EBITDA beigesteuert, wobei Einmalkosten für die Akquisition in Höhe von 8,5 Millionen Euro angefallen seien, hiess es im Geschäftsbericht.

Unter dem Strich verbuchte Also 2025 einen Reingewinn von 109,6 Millionen Euro, was einem Minus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital erreichte bereinigt 25,2 Prozent nach 29,6 Prozent im Vorjahr.

Beim operativen Ergebnis landete Also damit 2025 anders als erwartet bloss am unteren Ende der eigenen Prognosen. Konzernchef Wolfgang Krainz ist dennoch zufrieden. «Aus unserer Sicht ist das Ergebnis in diesen aussergewöhnlichen Zeiten stark», sagte er vor den Medien.

Das Geschäftsjahr sei von tiefgreifenden geopolitischen Veränderungen, neuen Dynamiken rund um Künstliche Intelligenz sowie veränderten Investitions- und Beschaffungsmustern im IT-Sektor geprägt gewesen, sagte der CEO: «Prognosen sind in diesem sich rasch wandelnden Umfeld schwierig.»

Die Aktionäre sollen trotz des Gewinnrückgangs zum 14. Mal in Folge eine höhere Dividende erhalten. Unter Berücksichtigung «des aktuellen Cashflows, der Ertragslage sowie der entsprechenden Aussichten» sollen 5,30 Franken pro Aktie nach 5,10 Franken im Vorjahr ausgeschüttet werden.

Beim Blick in die Zukunft gibt sich Also zuversichtlich: Für 2026 wird ein EBITDA zwischen 300 und 340 Millionen Euro angestrebt. Zudem bestätigt das Unternehmen seine Mittelfristziele.

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