Rheintal

    Aktionäre wollen Beschlüsse der Sportbahnen-Braunwald-GV aufheben

    Keystone-SDA Regional
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    Glarus,

    Aktionäre der Sportbahnen Braunwald AG haben am Montag bei der kantonalen Schlichtungsbehörde ein Schlichtungsgesuch eingereicht. Sie beantragen, vier Beschlüsse der Generalversammlung der Sportbahnen vom 26. August aufzuheben.

    Die Sportbahnen Braunwald verzichten ab der Saison 2026/2027 auf einen klassischen Skibetrieb. Dagegen formierte sich in den vergangenen Monaten Widerstand. (Symbolbild)
    Die Sportbahnen Braunwald verzichten ab der Saison 2026/2027 auf einen klassischen Skibetrieb. Dagegen formierte sich in den vergangenen Monaten Widerstand. (Symbolbild) - KEYSTONE/ANDREAS BECKER

    Das Gesuch betrifft gemäss einer Mitteilung der Interessengemeinschaft «Bruuwald zäme» die Genehmigung des Protokolls der Generalversammlung 2025, die Genehmigung der Jahresrechnung 2025/2026, den Übertrag des Jahresverlusts von 1,64 Millionen Franken auf die neue Rechnung sowie die Wahl der Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2026/2027.

    Die Aktionäre machen unter anderem geltend, die Jahresrechnung berücksichtige die angekündigte Einstellung des alpinen Skibetriebs und weiterer Anlagen nicht angemessen. Zudem stellen sie die Unabhängigkeit der gewählten Revisionsstelle in Frage.

    In der Mitteilung heisst es weiter, dass der Verkauf von Infrastruktur der Sportbahnen Braunwald AG, insbesondere der Gumenbahn, mit allen verfügbaren rechtlichen Mitteln durch mehrere Aktionärinnen und Aktionäre bekämpft werde. Eine Veräusserung komme für sie nur infrage, wenn die weitere Nutzung der Anlagen für den Ganzjahresbetrieb inklusive Skibetrieb in Braunwald gesichert sei.

    Im Sommer wurde beschlossen, den klassischen Skibetrieb einzustellen und auch die Gumenbahn per Ende Oktober stillzulegen. Die Sportbahnen kämpften seit Längerem mit finanziellen Problemen. Hohe Kosten und ein verändertes Nachfrageverhalten hätten das bisherige Geschäftsmodell nicht mehr tragfähig gemacht, hiess es von Seiten des Verwaltungsrats.

    Ein Teil der Aktionärinnen und Aktionäre wehrte sich mit verschiedenen Aktionen dagegen. Zuletzt machten sie dem Hauptaktionär und Präsidenten des Verwaltungsrats, Richi Bolt, ein Kaufangebot für seine Anteile an der Sportbahnen AG – bisher kam es aber nicht zu einer Einigung.

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    Kommentare

    User #6394 (nicht angemeldet)

    Dann sollen die Bahn kaufen und zu 100% selber finanzieren. Einfache Lösung.

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    dsf
    3'861 Interaktionen
    Anwärter
    moretti
    37 Interaktionen
    Psychisch zu labil

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