ABB investiert weiter in Robotertechnologie und übernimmt mit Asti Mobile Robotics einen der weltweit führenden Hersteller von autonomen mobilen Robotern (AMR).
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ABB macht in der Robotertechnologie durch den Zukauf eines Unternehmens den nächsten Schritt. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • ABB kauft das spanische Roboter-Unternehmen Asti Mobile Robotics.
  • Damit vergrössert der Energie- und Automatikkonzern sein Roboter-Portfolio.

ABB kauft den spanischen Hersteller von selbstfahrenden Fahrzeugen Asti Mobile Robotics Group. Damit baut der Automationskonzern das Geschäft mit Robotern kräftig aus. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie ABB am Dienstag mitteilte.

Weltweit führender AMR-Hersteller

Asti ist den Angaben zufolge ein weltweit führender Hersteller von autonomen mobilen Robotern (AMR). Diese werden etwa in der Automobilbranche, der Logistik, der Lebensmittel- sowie Pharmaindustrie eingesetzt. Mit selbstfahrenden Zugmaschinen, Gabelstaplern und anderen Fahrzeugen will das Unternehmen in diesem Jahr rund 50 Millionen Dollar umsetzen.

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Der autonome Roboter der ABB «Yumi» verrichtet Arbeiten im Labor. - ABB

Mehr als 300 Mitarbeitende in Spanien, Frankreich und Deutschland arbeiten für das Unternehmen. Bislang gehörte die Firma mehrheitlich CEO Veronica Pascual Boé. Zudem besass der europäische Wachstumsinvestor Keensight Capital Anteile.

Übernahme als Teil der Wachstumsstrategie

Veronica Pascual Boé wird weiterhin an Bord bleiben. Er wird die AMR-Geschäftseinheit von ABB vom bisherigen Asti-Hauptsitz im spanischen Burgos aus leiten. Die Übernahme sei ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie von ABB, schrieb der Konzern. Der Kaufvertrag sei am Montag unterzeichnet worden.

ABB erhofft sich von der Übernahme ordentlich Schub. Der weltweite Umsatz mit autonomen mobilen Robotern werde bis 2025 voraussichtlich rund 14 Milliarden US-Dollar erreichen. Mit der Übernahme biete ABB als einziges Unternehmen ein vollständiges Portfolio für die nächste Generation der flexiblen Automatisierung.

Der Konzern will die Produktionskapazitäten in Burgos deutlich ausbauen. Ausserdem soll in der neuen Roboterfabrik, die 2022 in Shanghai eröffnet wird, ein AMR-Zentrum aufgebaut werden.

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