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    ABB-Management verzichtet auf Vergütungen

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Der Technologiekonzern ABB rechnet wegen des Coronavirus mit Einbussen im 1. Quartal. Das Top-Management verzichtet daher auf 10 Prozent der Vergütungen.

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    Das Management der ABB verzichtet auf einen Teil der Vergütungen. Grund dafür sind die Umsatzeinbussen durch die Corona-Pandemie. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Technologiekonzern ABB rechnet wegen des Coronavirus mit Einbussen im ersten Quartal.
    • Daher verzichtet das Top-Management auf 10 Prozent ihrer Vergütungen.
    • Die genauen Auswirkungen der Pandemie liessen sich noch nicht bestimmen.

    Der Technologiekonzern ABB rechnet aufgrund der Coronavirus-Pandemie mit Einbussen im Ergebnis für das erste Quartal. Für das Gesamtjahr 2020 macht die Gesellschaft keinen Ausblick mehr. Und wegen der Krise verzichtet das Top-Management auf 10 Prozent der Vergütungen.

    Die genauen Einflüsse der Pandemie auf die Ergebnisse des ersten Quartals von ABB liessen sich derzeit noch nicht bestimmen. Dies teilte die Gesellschaft am Montag mit. Man gehe aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum für alle Geschäftsbereiche von einem Umsatzrückgang aus.

    Bedingt durch die geringeren Volumen erwartet ABB für alle Geschäftsbereiche zudem ein Rückgang der operativen EBITA-Margen. Dieser könne aber zum Teil durch unternehmensinterne Effizienzmassnahmen abgefedert werden, heisst es weiter.

    Herausfordernde Lage

    Besonders herausfordernd bleibt den Angaben zufolge die Lage für den Geschäftsbereich Robotik & Fertigungsautomation. Dieser habe bereits zuvor mit einem schwierigen Marktumfeld im Automobilsektor zu kämpfen gehabt. Für diesen Geschäftsbereich erwartet der Konzern im ersten Quartal bei Auftragseingang und Umsatz einen Rückgang von über 20 Prozent.

    Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit und des aktuellen Ölpreisverfalls wird ABB keinen Ausblick mehr für das Geschäftsjahr 2020 geben.

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    Das Coronavirus drückt auch die Quartalszahlen der ABB. - Keystone

    Einen Beitrag zur finanziellen Abfederung der Krise leistet auch das Top-Management von ABB. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung haben sich entschieden, freiwillig und per sofort auf 10 Prozent ihres Salärs zu verzichten.

    Ziel sei es, dieses deutliche Zeichen der Solidarität auch auf andere Managementebenen im Unternehmen auszuweiten. «Wir müssen zusammen stark bleiben - für ABB und unsere Gesellschaft», so die Botschaft. Das eingesparte Geld werde zur Bekämpfung der Auswirkungen aufgewendet, sagte der neue ABB-CEO Björn Rosengren.

    Lage in China normalisiert

    Die Lage in China hat sich der Mitteilung zufolge stabilisiert. Der Betrieb an den drei wichtigsten Produktionsstandorten in Shanghai, Peking und Xiamen laufe im Wesentlichen wieder normal, heisst es weiter. Die rückläufige Kundennachfrage in China, dem zweitgrössten Markt von ABB, werde sich aber auf die Ergebnisse des ersten Quartals auswirken. Dies, obwohl das Geschäft in der Zwischenzeit eine teilweise Erholung verzeichne.

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    Verwaltungsratspräsident Peter Voser hat noch im Februar einen stabilen Umsatz in Aussicht gestellt. - Keystone

    Am 20. Februar hatte Verwaltungsratspräsident Peter Voser für das Gesamtjahr 2020 einen stabilen oder allenfalls leicht anziehen Umsatz in Aussicht gestellt. Die Absatzmärkte seien derzeit robust, auch wenn es Gegenwind in einigen Branchen gebe, sagte damals Voser.

    Der damals abgegebene Ausblick habe die Auswirkungen durch das Coronavirus nicht berücksichtigt. Damals beschränkte sich der Ausbruch im Wesentlichen auf China, heisst es in der Mitteilung vom Montag.

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