Ab 2028 heizt Hergiswil NW mit der Wärme aus dem Vierwaldstättersee
Mit einem offiziellen Spatenstich haben in Hergiswil die Bauarbeiten für den Seewasser-Wärmeverbund begonnen. Ab 2028 sollen bis zu 170 Liegenschaften mit Wärme aus dem Vierwaldstättersee versorgt werden, teilte das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) am Mittwoch mit.

Nachdem die Baubewilligung für die Energiezentrale im Mai erteilt worden war, haben Anfang Juni die ersten Arbeiten beim Standort der künftigen Energiezentrale bei der ARA begonnen. Mit dem Spatenstich am Mittwochvormittag wurde der Baubeginn symbolisch besiegelt.
Das «Herzstück» des Projekts ist eine Energiezentrale, die Wärme aus dem Seewasser mittels Wärmepumpen erwärmt und über Fernleitungen an die angeschlossenen Gebäude transportiert.
Das Leitungsnetz soll in den kommenden Jahren etappenweise ausgebaut werden, hiess es weiter. Das EWN will die betroffenen Anwohner und Liegenschaftseigentümer pro Etappe über die Anschlussmöglichkeiten informieren.
EWN rechnet mit einer jährlichen CO2-Einsparung von bis zu 4000 Tonnen. Die Investitionen belaufen sich auf rund 37 Millionen Franken. Die erste Wärmelieferung ist laut dem Elektrizitätswerk ab Mitte 2028 geplant.






