94 Prozent stimmen Nachhaltigkeitsberichten zu

Keystone-SDA
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Zürich,

Aktionärinnen und Aktionäre haben die Nachhaltigkeitsberichte von börsenkotierten Schweizer Unternehmen bei den diesjährigen Generalversammlungen im Schnitt mit fast 94 Prozent der Stimmen abgesegnet. Zu diesem Schluss kommt eine neue Untersuchung der Stiftung Ethos.

Spannung an der GV: Die Aktionäre der Schweizer Konzerne haben die Nachhaltigkeitsberichte 2026 überwiegend angenommen. (Archivbild)
Spannung an der GV: Die Aktionäre der Schweizer Konzerne haben die Nachhaltigkeitsberichte 2026 überwiegend angenommen. (Archivbild) - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Damit waren die Aktionäre etwas kritischer als an den letztjährigen Generalversammlungen: Vergangenes Jahr lag der Ja-Anteil durchschnittlich bei 95 Prozent, im Jahr zuvor sogar bei 97 Prozent.

Die umstrittensten Nachhaltigkeitsberichte waren dieses Jahr jene des Medizinal-IT-Unternehmens Ascom und der Genfer Kantonalbank mit jeweils 74 Prozent Zustimmung, gefolgt von der Kleidermarke Calida mit 75 Prozent und der Swiss Marketplace Group mit 78 Prozent Ja-Stimmen.

Für die Untersuchung hat Ethos die Abstimmungsresultate an den Generalversammlungen 2026 von 172 Unternehmen aus dem Swiss Performance Index berücksichtigt.

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Kommentare

User #4068 (nicht angemeldet)

Ah, sie haben den Feigenblatt Bericht studiert, ok.

User #3153 (nicht angemeldet)

Enttäuschend und eine Schlappe für Ethos/Actares, welche in den meisten Fällen Ablehnung des Nachhaltigkeitsberichtes ablehnen. Ein paar Grossaktionäre und die Fonds stimmen regelmässig dafür, auch wenn der Bericht nur ein Feigenblatt ist. Naja, der Mensch nimmt der Erde, was sie hat, und wenn fertig ist, ist der Mensch das auch. Nur die Zeiten ändern sich, die Menschen nicht.

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