86 Prozent der Banken erwarten Flaute bei nachhaltigen Produkten

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Zürich,

Laut einer Umfrage rechnet ein Grossteil der Schweizer Banken damit, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Finanzprodukten stagnieren wird.

Nachhaltige Geldanlagen haben es momentan schwer. (Symbolbild)
Nachhaltige Geldanlagen haben es momentan schwer. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Wichtigste in Kürze

  • Nachhaltige Geldanlagen haben zuletzt deutlich an Dynamik verloren.
  • Laut Umfrage ist das Interesse der Kunden geringer ausgefallen als ursprünglich erwartet.

86 Prozent der Schweizer Banken rechnen damit, dass die Kundennachfrage nach nachhaltigen Finanzprodukten mittel- bis langfristig stagnieren oder abnehmen wird. Das zeigt das Bankenbarometer des Beratungsunternehmens EY.

Nachhaltige Geldanlagen hätten zuletzt deutlich an Dynamik verloren, da das Interesse vieler Kunden geringer ausfalle als ursprünglich erwartet, heisst in der Untersuchung. «Grüne» Finanzprodukte blieben damit ein Nischenbereich, der vor allem für institutionelle Investoren und vermögende Privatkunden relevant sei.

Aus Sicht der Banken sind die regulatorischen Vorgaben für nachhaltige Finanzprodukte hoch und die Datenerhebung sowie die Berichterstattung teuer. Der Nutzen steht dabei oft nicht im Verhältnis zum Aufwand.

Als grösste Herausforderung nennen die Banken die Nachhaltigkeits- und Klimaberichterstattung, gefolgt von der Berechnung von CO2-Bilanzen sowie vom Umgang mit Risiken und Greenwashing.

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Kommentare

User #3737 (nicht angemeldet)

Alleine was die an Strom zur Berechnung der Klima-Krise benötigen ist völlig absurd und lässt einem an deren Verstand zweifeln.

User #3661 (nicht angemeldet)

Nachhaltig ist nur eines, auf diese nachhaltigen Produkte zu verziechten.

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