Das sagen die Nau.ch-Leser zu den Themen der Woche

    Jochen Tempelmann
    Jochen Tempelmann

    Bern,

    Die News-Woche sorgte für viel Diskussionsstoff: Das Rahmenabkommen, die Massnahmen-Lockerungen und das Seilbahnunglück von Stresa bewegten die Leser.

    Community Kommentare
    Nahe der Schweizer Grenze stürzte in Stresa (I) eine Seilbahngondel ab. Das gab in den Kommentaren viel zu reden. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Diskussion der Themen der Woche geht in den Kommentarspalten weiter.
    • Täglich geben die Nau.ch-Leser über 10'000 Kommentare ab.
    • Diese Woche bewegten das Seilbahnunglück, die Corona-Lockerungen und das Rahmenabkommen.

    Das Seilbahnunglück von Stresa (I) überschattete die Berichterstattung der letzten Woche. 14 Menschen starben, als eine Seilbahnkabine am Monte Mottarone nahe des Lago Maggiore abstürzte. Den Betreibern werden schwere Sicherheitsvergehen vorgeworfen. Die Sicherheit der Gondeln gab entsprechend viel zu diskutieren.

    Seilbahn Gondel Unglück sicherheit
    Mehr als die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer fühlt sich in Seilbahn-Gondeln nicht sicher. - Keystone

    Den Seilbahnen schlägt grundsätzliche Skepsis entgegen: Mehr als die Hälfte der Nau.ch-Leser fühlt sich in Gondeln nicht sicher.

    Pendelbahn
    Die komplett zerstörte Gondelbahn nach dem tragischen Unglück mit 14 Toten in Stresa (I). - Vigili del Fuoco/AFP/Archiv

    Doch auch die italienische Infrastruktur sorgt für Debatten. Viele erinnern sich noch an den Einsturz einer Autobahnbrücke 2018 in Genua. Schadenfreude gegenüber den Italienern sei jedoch nicht angebracht, bemerkt Leserin «Anja». Denn in der Schweiz «fällt sogar der Schwingerkönig von einer Gondel!».

    Die Kommentare sind jedoch auch gefüllt von Beileidsbekundungen. Dem fünfjährigen Eitan, der das Unglück als einziger überlebte, wird viel Mitgefühl ausgedrückt: «Hoffentlich wird der Junge ganz gesund. Gute Besserung, Eitan.»

    Bundesrat fährt Corona-Massnahmen zurück

    Es ist ein Lichtblick, der das Ende der Pandemie erahnen lässt: Die Impfquote steigt rasant, die Zahl der täglich registrierten Infektionen ist wieder auf unter 1000 gesunken.

    Alain Berset
    Gesundheitsminister Alain Berset hat am vergangenen Mittwoch einen grossen Lockerungsschritt der Corona-Massnahmen bekanntgegeben. - Keystone

    Vor diesem Hintergrund geht der Bundesrat am Mittwoch einen grossen Schritt Richtung Normalität: Die Restaurants dürfen Innenbereiche öffnen, an privaten Treffen dürfen 30 Personen teilnehmen, die Homeoffice-Pflicht fällt.

    Die Community freut sich auf die wiedererlangten Freiheiten: Drei Viertel der Umfrage-Teilnehmer wollen wieder häufiger ins Restaurant, immerhin die Hälfte wird zurück ins Büro kehren. Doch auch wenn sich das Ende der Krise abzeichnet – Corona spaltet noch immer die Gemüter.

    Wie immer bei Themen rund um das Coronavirus ist in den Kommentaren das gesamte Meinungsspektrum vertreten: «Sofort alles wie vorher», findet «Paul». «Vorsichtig die Freiheiten geniessen», mahnt hingegen «Tina».

    Rahmenabkommen mit der EU gescheitert

    Nach sieben Verhandlungsjahren hat der Bundesrat diese Woche das Rahmenabkommen mit der EU beerdigt. Der Vertrag hätte die zahlreichen bisherigen bilateralen Verträge ersetzen sollen.

    Rahmenabkommen
    Gleich drei Bundesräte – Karin Keller-Sutter, Guy Parmelin und Ignazio Cassis (v.l.n.r.) – geben am Mittwoch das Scheitern des Rahmenabkommens mit der EU bekannt. - Keystone

    Seitdem diskutiert die Schweizer Politik um die Zukunft des Verhältnisses mit der EU. Die Leser von Nau.ch diskutieren mit – in über 700 Kommentaren.

    Die Kommentare spiegeln die «Hass-Liebe» zwischen der Schweiz und der EU wider: Einerseits ist unser Nachbar der mit Abstand grösste Handelspartner, andererseits drohen Eingriffe von Aussen und ein gewisser Grad an Fremdbestimmung.

    «Lara Müller» fasst passend zusammen: «Da bin ich nun aber gespannt, wie das weitergeht. Hoffentlich positiv für uns alle.»

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