Stadt Basel

Zwei neue Legionellen-Erkrankungen im Kanton Basel-Stadt

Keystone-SDA
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Basel,

Bei zwei weiteren Personen wurde im Kanton Basel-Stadt eine Legionellen-Infektion festgestellt. Bis anhin gibt es 28 Erkrankte und ein Todesopfer.

LEgionellen
In Basel kam es zu einem Legionellenausbruch mit bis anhin 28 Erkrankten und einem Todesopfer. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei weitere Personen sind im Kanton Basel-Stadt an einer Legionellen-Infektion erkrankt.
  • Insgesamt haben sich 28 Personen beim Legionellenausbruch infiziert.
  • Ein Mann (†69) mit «Begleiterkrankungen» verstarb an der Legionellen-Infektion.

Im Kanton Basel-Stadt sind zwei neue Erkrankungen im Zusammenhang mit einer Legionellen-Infektion verzeichnet worden. Laut dem Gesundheitsdepartement musste sich eine der infizierten Personen in Spitalpflege begeben.

Damit ist die Zahl der Gesamtinfektionen im Zusammenhang mit dem kürzlichen Ausbruch in Basel auf 28 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsdepartement (GD) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Die neusten Zahlen beziehen sich auf den Stand Mittwoch um 11 Uhr.

Derzeit befänden sich sechs Personen noch im Spital. Eine Person, die am Dienstagnachmittag noch auf einer Intensivstation gepflegt wurde, habe diese inzwischen verlassen können.

Das GD hatte am Montag an einer Medienkonferenz über den Ausbruch informiert, der bisher ein Menschenleben gekostet hat. Als die wahrscheinlichste Infektionsquelle gelten zwei Nasskühltürme auf dem Dach des Manor-Hauptsitzes in der Kleinbasler Rebgasse. Diese wurden abgeschaltet und werden nun untersucht.

Verein appelliert an Betreiber

Der Schweizerische Verein für Luft- und Wasserhygiene (SVLW) hat nach dem Legionellenausbruch in Basel an die Betreiber von Verdunstungskühlanlagen appelliert. Diese tragen die Verantwortung für einen hygienisch sicheren Betrieb ihrer Anlagen, wie der Verein am Mittwoch mitteilte.

Richtig geplante und fachgerecht gewartete Verdunstungskühlanlagen stellten nach aktuellem Wissensstand kein Gesundheitsrisiko dar. Voraussetzung dafür seien klare Verantwortlichkeiten, qualifiziertes Personal und die konsequente Umsetzung der anerkannten Regeln der Technik, hiess es weiter.

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Kommentare

User #1857 (nicht angemeldet)

Komisch warum nur in Basel und sonst nirgends in CH oder EU?!

User #4792 (nicht angemeldet)

sehe ich gewisse aus corona zeit ist alles klar,und rest passt auch ,unantastbar obwohl man es wusste ,so sachen brauchen wartung

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