Zwei Fälle von Diphtherie im Bundesasylzentrum Kreuzlingen

    Noëlle Steiner
    Noëlle Steiner

    Bodensee,

    Im Bundesasylzentrum Kreuzlingen wurden zwei Fälle von Hautdiphtherie entdeckt. Bereits Anfang August wurde die Krankheit im Berner Asylzentrum festgestellt.

    Asyl Kreuzlingen Polizei
    Das Bundesasylzentrum in Kreuzlingen. - sda

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Bundesasylzentrum Kreuzlingen wurden zwei Fälle von Diphtherie entdeckt.
    • Entsprechende Massnahmen wurden eingeleitet.
    • Bereits vergangene Woche wurden mehrere Krankheitsfälle in Bern registriert.

    Anfang August wurden im Berner Bundesasylzentrum mehrere Fälle von Rachendiphtherie festgestellt. Nun wurden auch im Bundesasylzentrum Kreuzlingen zwei Personen positiv getestet – auf Hautdiphtherie. Entsprechende Massnahmen wurden eingeleitet.

    Dies schrieb das Amt für Gesundheit des Kantons Thurgau am Donnerstag in einer Mitteilung. Es wurden keine Fälle von Rachendiphtherie, der gefährlicheren Diphtherieart, ausfindig gemacht.

    Die Bewohner in Kreuzlingen wurden vermehrt getestet, im Nachgang an die Fälle im Bundesasylzentrum Bern.

    Diphtherie in Bern festgestellt

    Zwei Stockwerke des alten Zieglerspitals in Bern mit insgesamt 175 Personen wurden letzte Woche unter Quarantäne gestellt. Die übrigen Bewohner des Zentrums wurden mit deren Einverständnis gegen Diphtherie geimpft.

    Für die Schweizer Bevölkerung bestand nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) keine Gefahr. Dies, weil die Durchimpfungsquote gegen Diphtherie sehr hoch ist. Wie in anderen Industrieländern ist die Diphtherie in der Schweiz praktisch ausgemerzt. Den letzten Fall von Rachendiphtherie gab es laut BAG 1983. Die Sterblichkeit bei Rachendiphtherie ist mit bis zu 50 Prozent hoch.

    Mehr zum Thema:

    Weiterlesen

    Zieglerspital Bundesasylzentrum Bern
    19 Interaktionen
    In Berner Asylzentrum
    bern
    21 Interaktionen
    Diphtherie-Ausbruch
    Zieglerspital Bundesasylzentrum Bern
    181 Interaktionen
    Hohe Todesrate

    MEHR KREUZLINGEN

    Autodieb Aktion
    Kreuzlingen TG
    Kreuzlingen TG
    Kreuzlingen TG
    Kreuzlingen TG
    Kreuzlingen TG
    Kreuzlingen TG
    Kreuzlingen TG

    MEHR AUS THURGAU

    FCK-Präsident Bujar Emini blickt positiv in die Zukunft des FC Kreuzlingen. - Nico Wrzeszcz
    FC Kreuzlingen
    Kanton Thurgau
    Kanton Thurgau
    Häuser bauen Baustelle
    Frauenfeld TG
    Salmsach TG
    Salmsach TG