Zürich: Kantonsangestellte klaut Daten von Arbeitslosen!
Ein umfangreicher Betrugsfall beschäftigt derzeit die Zürcher Staatsanwaltschaft. Eine Kantonsangestellte klaute die persönlichen Daten von Arbeitslosen.

Die Zürcher Staatsanwaltschaft beschäftigt sich mit einem umfangreichen Betrugsfall, der sich zwischen Sommer 2021 und November 2022 ereignet hat.
Es geht um ein kompliziertes Verfahren mit fast einem Dutzend Verdächtigen und zahlreichen Opfern. Der mutmassliche Gesamtschaden beläuft sich auf etwa eine halbe Million Franken. Dies äussert die Staatsanwaltschaft gegenüber dem Konsumentenmagazin «Espresso».
Im Mittelpunkt des Falls steht eine Mitarbeiterin der Arbeitslosenversicherung des Kantons Zürich. Sie gab demnach Identitätsdokumente und andere persönliche Daten von Arbeitslosen an einen Freund weiter.
Dieser soll dann damit unter anderem Uhren auf deren Namen gekauft haben. Auch habe er Kredite bei Banken beantragt.

Ein Opfer berichtet im Konsumentenmagazin «Espresso» über seine Erfahrungen. Auf seinen Namen wurde eine Luxusuhr im Wert von fast 9000 Franken gekauft und ein Kredit von 30'000 Franken aufgenommen.
«Die ganze Situation ist für mich extrem belastend, weil ich mit der Sache einfach nicht abschliessen kann», sagt das Opfer.
Die Untersuchungen gegen die Hauptverdächtigen sind noch nicht abgeschlossen. Es geht dabei um Vorwürfe wie Betrug, Urkundenfälschung, Fälschung von Ausweisen und unerlaubte Beschaffung von Personendaten.
Es gilt die Unschuldsvermutung für die Beschuldigten.












