Zürcher Polizeihund stoppt Einbrecher in Pfäffikon
Zwei Jugendliche haben in der Nacht auf Dienstag versucht, in eine Autogarage einzubrechen. Die Kantonspolizei konnte die beiden verhaften.

Ein Anwohner hatte die Jugendlichen gesehen, als sie versuchten in die Garage einzubrechen, wie die Kantonspolizei Zürich am Dienstag mitteilte. Er habe sie durch Zurufe vertreiben können. Vor Ort stellten Patrouillen der Stadtpolizeien Uster und Dübendorf Einbruchsversuche fest und leiteten eine Fahndung ein.
Die Polizisten sichteten zwei verdächtige Personen auf der Usterstrasse und konnten die zu Fuss flüchtenden einholen. Sie verhafteten einen 17-jährigen Tunesier. Ein Polizeihund spürte wenig später den zweiten Verdächtigen, einen 16-jährigen Franzosen, auf und stoppte diesen mit einem Biss. Auch er wurde verhaftet.
Die beiden Jugendlichen werden nach den polizeilichen Befragungen der zuständigen Jugendanwaltschaft zugeführt.
«Crime-as-a-Service»
Seit mehreren Monaten werden junge Franzosen in die Schweiz geschickt, um in Garagenbetriebe einzubrechen. Das Fedpol bezeichnet diese Straftaten als «Crime-as-a-Service». Dabei lagern Hintermänner aus Frankreich Straftaten gezielt an Jugendliche und junge Männer aus, die über Soziale Medien rekrutiert werden.
Gemäss Fedpol haben die Auftraggeber dabei gezielt Personen aus französischen Banlieues, etwa mit tiefem Bildungsniveau oder fehlenden Chancen auf dem Arbeitsmarkt, im Visier. Die meisten «Crime-as-a-Service»-Straftaten werden in Autogaragen verübt.
Es gibt aber auch Aufträge für Bijouterien oder Waffengeschäfte. Bund und Kantone richteten eine nationale Taskforce ein.






