Zunahme der gemeldeten Rassismus-Fälle insbesondere in der Schule

Keystone-SDA
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Bern,

Die Zahl rassistischer Diskriminierungen in der Schweiz stieg 2025 leicht auf 1245 Fälle, am häufigsten im Bildungsbereich.

Rassismus
Im Jahr 2025 hat das Beratungsnetzwerk für Rassismusopfer insgesamt 1245 Fälle rassistischer Diskriminierung erfasst. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Rassistische Diskriminierungsfälle in der Schweiz stiegen 2025 auf 1245.
  • Der Bildungsbereich ist am meisten betroffen, vor allem die obligatorische Schulzeit.
  • Besonders der antimuslimische Rassismus nimmt zu.

Die Zahl rassistischer Diskriminierungen ist 2025 um drei Prozent auf 1245 Fälle angestiegen. Dies geht aus dem am Sonntag veröffentlichten Jahresbericht des Beratungsnetzwerks für Rassismusopfer hervor.

Die meisten Fälle ereigneten sich im Bildungsbereich.

Nach dem starken Anstieg um fast 40 Prozent im Jahr 2024 haben sich die Zahlen auf hohem Niveau stabilisiert. Das teilten die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) und die Nichtregierungsorganisation Humanrights mit.

Viele Fälle in der Schule

Wie bereits 2024 ereigneten sich die meisten gemeldeten Fälle im Bildungsbereich (22 Prozent), insbesondere in der obligatorischen Schulzeit.

Leisten Schulen genug Rassismus-Prävention?

Die am häufigsten gemeldeten Diskriminierungsgründe sind nach wie vor Rassismus gegenüber Schwarzen (33 Prozent) und Fremdenfeindlichkeit (30 Prozent).

Erneut ist ein deutlicher Anstieg der Fälle von antimuslimischem Rassismus zu beobachte: 23 Prozent im Jahr 2025 gegenüber 17 Prozent im Jahr zuvor. Gleichzeitig blieb der Antisemitismus auf einem hohen Niveau, wie die Organisationen schrieben.

Kommentare

User #2492 (nicht angemeldet)

Ja, Schweizer werden immer mehr unterdrückt, sogar von den Medien und der Politik!

User #4919 (nicht angemeldet)

und was isch mit em Rassismus gäge Eus Schwiizer🤔😳de wird stillschweigend vo de Behörde, Lehrer akzeptiert und toleriert...

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