Zuger Behörden büssen mehrere Firmen wegen Schwarzarbeit

Die Behörden in Zug haben gegen mehrere Firmen Bussen wegen Schwarzarbeit ausgesprochen. Zudem wurde eine Person aus dem Land verwiesen.

Die Kontrollen zur Schwarzarbeit
Auch der Ständerat will die Schwarzarbeit stärker bekämpfen – mit Hilfe von Konkurs-, Betreibungs- und Handelsregisterämtern. (Symbolbild) - keystone

Zuger Behörden haben bei Kontrollen in diversen Betrieben mehrere Personen ohne Arbeitserlaubnis angetroffen. Sie sprachen Bussen gegen mehrere Firmen und eine Selbstständigerwerbende aus, eine Person wurde aus dem Land gewiesen. Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Freitag mitteilten, haben die Polizei und das Amt für Wirtschaft und Arbeit zwischen dem 2. und 8. Oktober Kontrollen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit durchgeführt. Kontrolliert wurden Betriebe verschiedenster Branchen.

In einem Chamer Gastronomiebetrieb wurde ein 53-jähriger Vietnamese angetroffen, der illegal als Küchenhilfe tätig war. Die Geschäftsführerin musste eine Busse von mehreren hundert Franken zahlen. Eine Busse wurde auch gegen eine 34-jährige Spanierin ausgesprochen, die sich in einem Stadtzuger Erotik-Etablissement als Selbstständigerwerbende ohne Arbeitsbewilligung prostituierte.

Auf Schwarzarbeit stiessen die Zuger Behörden auch auf Baustellen. In Rotkreuz beschäftigte eine ausländische Firma zwei Schreiner aus Kroatien. Weil diese nicht gemeldet waren, muss die Firma eine Busse von mehreren tausend Franken zahlen.

In Baar beschäftigte ein Handwerker schwarz einen 32-jährigen Kosovaren. Auch dieser Arbeitgeber wurde gebüsst; der Schwarzarbeiter wurde zudem des Landes verwiesen und mit einem einjährigen Einreiseverbot belegt.

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