Zoo Basel schläfert verletzten Gorilla Mobali ein
Der Zoo Basel hat am Dienstag das 11-jährige Gorillamännchen Mobali eingeschläfert. Grund dafür sind schwere Verletzungen. Mobali wurde vor wenigen Tagen vom Silberrücken Yeba gebissen, wie der Zoo mitteilte.

Mobali war aufgrund der Bissverletzungen im Genitalbereich schwer verletzt und konnte nicht normal urinieren. Aufgrund der Befunde der Tierärzte-Teams beschloss der Zoo, den Gorilla zu töten, wie er auf seiner Instagram-Seite schreibt.
Der heute 14-jährige Silberrücken Yeba zog letztes Jahr ins Affenhaus ein und führt neu die Gorillagruppe an. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Spannungen zwischen Yeba und dem kastrierten Männchen Mobali.
Aus den Erfahrungen in anderen europäischen Zoos sei nicht bekannt, dass eine solche Konstellation grundsätzlich zu Konflikten führen könne, heisst es. Trotz intensiver Betreuung und Massnahmen wie Rückzugsmöglichkeiten für Mobali seien sich die beiden Männchen wiederholt in die Haare geraten.
«Für das Betreuungsteam der Gorillas ist der Abschied von Mobali ein schwieriger Moment. Über viele Jahre standen sie fast täglich mit ihm in engem Kontakt», heisst im Instagram-Post.
Zugleich wartete der Zoo mit einer erfreulichen Nachricht auf: Am 11. Juli kam ein Gorilla-Baby zur Welt. Es ist der fünfte Nachwuchs für die Mutter Joas (37). Das Geschlecht ist noch nicht bestimmt und der Zoo wir demnächst über das Jungtier informieren.










