Der Zoo Basel bleibt bis Ende Mai ohne Elefanten
Im Zoo Basel sind zurzeit keine Elefanten zu sehen. Die beiden Elefantenkühe Maya und Rosy zogen in zwei unterschiedliche französische Zoos. Die Ankunft einer neuen Herde in Basel ist gegen Ende Mai 2026 geplant, wie der Zolli am Donnerstag mitteilte.

Der Zoo bereitet die Elefantenanlage Tembea für die Ankunft der neuen Tiere vor. Er wird künftig eine mütterliche Verwandtschaftslinie mit weiblichen Afrikanischen Elefanten betreuen und sieht eine Zucht vor, wie es im Communiqué heisst.
Nach dem Tod der Leitkuh Heri im Juni 2025 vertrugen sich Maya und Rosy nicht mehr gut. Für die Fachleute war schnell klar, dass die beiden in zwei unterschiedlichen Zoos untergebracht werden müssen. Die Dickhäuter sind nun in Peaugres als auch Amnéville zuhause.
Die Betreuerinnen und Betreuer bleiben während des Transports und zur Eingewöhnung in den neuen Zoos ein paar Tage bei ihren Schützlingen. Die beiden Elefantenkühe kamen 1999 als Wildfänge nach Basel. Während Rosy unter der damaligen Leitkuh noch Welpenschutz genoss, wurde Maya zum Omegatier der Herde und fand ihren Platz in der Gruppe nie so richtig, wie es weiter heisst.
Der Zolli musste in den letzten Jahren gleich mehrmals Abschied nehmen von seinen Rüsseltieren. Der Elefantenbulle Tusker, der mit seinen Balance-Kunststücken viral ging, starb 2023 an Tuberkulose. Die Leitkuh Heri erkrankte zwei Jahre später mit einem toten Fötus im Leib.










