Zehn junge Bernhardiner in Martigny VS geboren

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    Martigny,

    Die Fondation Barry in Martigny VS kann sich über Nachwuchs freuen: Zehn junge Bernhardiner sind vor zwei Wochen zur Welt gekommen.

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    Die Bernhardiner-Hündin Tosca hat zehn Welpen geworfen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zehn Berhardiner-Welpen wurden vor zwei Wochen in der Fondation Barry geboren.
    • Die fünf Rüden und fünf Hündinnen sind bei bester Gesundheit.
    • Ab dem 4. Februar werden die Welpen in den Barryland-Parks in Martigny zu sehen sein.

    Nicht weniger als zehn Bernhardiner-Welpen sind vor zwei Wochen in der Fondation Barry in Martigny VS geboren worden. Es handle sich um ein echtes Weihnachtsgeschenk, weil die Welpen am 24. Dezember zur Welt gekommen seien, teilte die Stiftung am Freitag mit.

    Die Hündin Tosca du Grand St. Bernard und der Rüde Apollon de l'Orée des Montagnes erreichten mit fünf Rüden und fünf Hündinnen sogar perfekte Parität. Die Welpen sind bei bester Gesundheit, schreibt die Stiftung auf ihrer Internetseite. Eine Bernhardiner-Hündin kann mit einem Wurf bis zu zwölf oder gar 13 Junge zur Welt bringen.

    Alle haben Anfangsbuchstaben C

    Die Bernhardiner-Welpen werden alle einen Namen mit dem Anfangsbuchstaben C tragen. Die Tradition schreibt vor, dass die Namen der Bernhardiner im gleichen Wurf mit dem gleichen Buchstaben beginnen. Jeder Wurf hat einen jeweils anderen Anfangsbuchstaben, in alphabetischer Reihenfolge.

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    Die jungen Bernhardiner sind bald im Barryland zu sehen. - Iris Kürschner/Barryland

    Ab dem 4. Februar werden die kleinen Welpen in den Barryland-Parks in Martigny zu sehen sein. Pro Jahr kommen in der Fondation Barry im Durchschnitt rund 20 Bernhardiner-Welpen mit Stammbaum zur Welt.

    Älteste Bernhardiner-Zucht

    Die Stiftung hat 2005 von den Mönchen vom Grossen Sankt Bernhard die Zuchtstätte mit den berühmten Bernhardiner-Hunden übernommen. Seither ist die Stiftung Besitzerin der weltweit ältesten Zucht des Schweizer Nationalhundes.

    Ziel ist es, die über drei Jahrhunderte alte Zucht am Ursprungsort weiterzuführen und den besonderen Typ der Hospizbernhardiner zu erhalten.

    Bernhardiner: Schweizer Nationalhund

    Der St. Bernhardshund wurde 1887 offiziell als schweizerische Hunderasse anerkannt und der Rassestandard als verbindlich erklärt. Bekannt wurde er durch seine Nutzung als Lawinen- und Rettungshund auf dem Grossen St. Bernhard und vor allem durch den Lawinenhund Barry, der laut der Legende über 40 Menschen das Leben gerettet haben soll.

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    Der St. Bernhardshund wurde 1887 offiziell als schweizerische Hunderasse anerkannt. - Keystone

    Aufgrund ihrer Entwicklung ist die Rasse nicht mehr gut als Rettungshund geeignet. Zu schwer und zu massig ist der Bernhardiner geworden. Obwohl er als Schweizer Nationalhund gilt, ist er hierzulande nicht besonders verbreitet - es gibt etwa 600 Bernhardiner-Hunde.

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