Zahl der Freizeitunfälle steigt in der Schweiz weiter an

Keystone-SDA
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Luzern,

Die Zahl der Freizeit- und Nichtberufsunfälle nimmt in der Schweiz weiter zu. 2025 verzeichneten die Versicherer eine Zunahme von drei Prozent.

Freizeiitunfälle
In der Schweiz gab es 2025 636'000 Freizeit- und Nichtberufsunfälle. Das ist eine Zunahme von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • 636'000 Nichtberufs- und Freizeitunfälle gab es 2025 in der Schweiz.
  • Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme von drei Prozent.
  • Insgesamt wurden den Unfallversicherern 937'000 Unfälle und Berufskrankheiten gemeldet.

Den 22 Schweizer Unfallversicherern sind im vergangenen Jahr rund 937'000 berufs- und Freizeitunfälle sowie Berufskrankheiten gemeldet worden.

Der Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr geht vor allem auf eine deutliche Zunahme von Freizeitunfällen zurück.

2025 wurden den 22 Versicherern 636'000 Freizeitunfälle gemeldet – drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das teilte die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung am Dienstag mit.

Bereits im Vorjahr gab es eine Zunahme um 1,7 Prozent

Die Zahl der Berufsunfälle und -krankheiten blieb hingegen 2025 praktisch stabil.

Schon für 2024 hatte die von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt Suva geführte Sammelstelle von 1,7 Prozent mehr Nichtberufs- oder Freizeitunfällen berichtet.

Auch die Suva berichtete im April dieses Jahres von einer Zunahme der Freizeitunfälle. Sie ist eine der 22 Unfallversicherer.

Die Sicherheit bei der Arbeit habe in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Gleichzeitig investierten immer mehr Menschen ihre freie Zeit in Sport- und Outdoor-Aktivitäten.

Hälfte der Bevölkerung erfasst

Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmenden sind gemäss Unfallversicherungsgesetz obligatorisch gegen Berufsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Wer mindestens acht Stunden pro Woche arbeitet, ist auch gegen Freizeitunfälle versichert.

Hattest du schon einmal einen Freizeitunfall?

Ebenfalls obligatorisch gegen Berufs- und Freizeitunfälle versichert sind stellensuchende Personen und Personen in IV-Massnahmen.

Somit werden die ständig in der Schweiz wohnhaften Arbeitnehmenden und Lernenden im Alter von 15 bis 65 Jahren erfasst. Diese Personen machten gut die Hälfte der Schweizer Wohnbevölkerung aus.

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Kommentare

User #4655 (nicht angemeldet)

Bitte um Liste für die Statistik dieser Freizeitunfälle.

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