Fussballunfälle in der Schweiz verursachen hohe Kosten

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    Luzern,

    Wer Fussball spielt, lebt gefährlich: Die Unfälle, die es bei der Sportart gibt, verursachen hohe Kosten und viele Ausfalltage.

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    Fussballspielen kann gefährlich sein. Die Unfälle, die dabei passieren, verursachen in der Schweiz hohe Kosten. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Beim Fussballspielen in der Schweiz gibt es jährlich 40'000 Unfälle.
    • Das verursacht hohe Kosten – und 680'000 Ausfalltage.
    • Problematisch: Viele Unfälle beim Fussballspielen wären vermeidbar.

    Jedes Jahr verletzen sich in der Schweiz 40'000 Personen beim Fussball, was hohe Kosten und viele Ausfalltage zur Folge hat. Die Suva will zum Saisonauftakt mit gezielter Prävention bei Grümpelturnieren gegensteuern.

    Die rund 40'000 Fussballunfälle pro Jahr führten zu rund 680'000 betrieblichen Ausfalltagen, teilte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva am Dienstag mit. Die Versicherer bezahlten dafür knapp 200 Millionen Franken jährlich.

    Die Unfälle seien zudem folgenreicher geworden. Ein Fussballunfall habe heute im Schnitt 15 Ausfalltage zur Folge, während es vor zehn Jahren noch 12 gewesen seien. Pro Ausfalltag entstünden Kosten von 600 bis 1000 Franken.

    Viele Unfälle wären vermeidbar

    Ein Grossteil der Unfälle liess sich laut den Angaben vermeiden. Als Risikofaktoren gelten fehlendes Aufwärmen, ungeeignetes Schuhwerk und fehlende Schienbeinschoner.

    Ein Drittel aller Verletzungen gehe zudem auf Fouls zurück. Fairplay sei deshalb nicht nur eine sportliche Tugend, sondern auch ein wichtiger Teil der Prävention für Spielende und Arbeitgeber.

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    40'000 Unfälle ereignen sich in der Schweiz beim Fussballspielen – pro Jahr. - keystone

    Ein besonderes Augenmerk legt die Suva auf Grümpel- und Firmenturniere.

    Obwohl die Unfallwahrscheinlichkeit dort fünfmal tiefer sei als im organisierten Vereinsfussball, lohne sich Prävention. Bei solchen Turnieren träfen Spielerinnen und Spieler mit sehr unterschiedlichen Fitnessniveaus aufeinander.

    Suva will Veranstalter unterstützen

    Veranstalter können deshalb bei der Suva ein Unterstützungspaket beantragen, wenn sie grundlegende Teilnahmebedingungen einhalten.

    Hast du dich schon einmal beim Fussballspielen verletzt?

    Dieses umfasst Schutzausrüstung wie Schienbeinschoner, Fairplay-Banden und Plakate. Zudem stellt die Suva in Zusammenarbeit mit Regionalverbänden ausgebildete Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zur Verfügung.

    Möglich sei auch ein finanzieller Beitrag von bis zu 2000 Franken an das Turnierbudget. Bei Firmenturnieren betrage dieser bis zu 2500 Franken. Erfahrungen zeigten, dass das Unfallrisiko bei konsequenter Umsetzung der Massnahmen deutlich sinke.

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    Kommentare

    User #5680 (nicht angemeldet)

    Grümpelturniere verbieten und Milliarden einsparen. Im Festzelt ist es eh gemütlicher.

    User #3990 (nicht angemeldet)

    Rentner Paul 1 . Jetzt den Fussball zu verteufeln hilft den Verletzten auch nicht viel . Wir müssen die Ursache kennen und dann ist schnell klar woran das liegt . Immer mehr Ältere wollen fit bleiben und versuchen sich als Nichtfussballer gegen Erfahrene mit Übereifer zu glänzen ! Das kann schnell zu dummen Verletzungen führen und das zeigt auch die Statistik . Also bitte Ball flach halten und mit Nockenschuhe tschutten , warmlaufen nicht vergessen !

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