Die Zahlen der Flüge zwischen den Kontinenten steigen. Trotzdem sind es noch sehr wenige im Vergleich zu vor der Pandemie.
Flugzeug coronavirus
Wer ins Flugzeug steigt, muss sich praktisch immer auf das Coronavirus testen lassen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zahlen von interkontinentalen Geschäftsreisen steigen.
  • Im Vergleich zu vorher sind es aber immer noch wenige Flüge.

Nach dem Einbruch im Coronajahr 2020 gibt es wieder Aufwind für Geschäftsreisen über die Kontinente hinweg. Im Startquartal 2021 war jeder dritte fliegende Schweizer Businessmann auf Langstrecken unterwegs.

Dies geht aus einer Auswertung des Zahlungsdienstleisters Airplus hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Im zweiten Halbjahr 2020 waren es nur knapp 20 Prozent gewesen.

Zahlen jedoch immer noch tief

Allerdings ist das absolute Niveau noch äusserst tief. «Im ersten Quartal 2021 war nur rund ein Zehntel der Schweizer Geschäftsreisenden mit dem Flugzeug unterwegs. Wenn man die Zahlen mit 2019 vergleicht.

Ein Aufwärtstrend dürfte aber auch hier nun folgen. Im April war es zumindest schon wieder ein Siebtel der Reisen verglichen mit 2019». Dies erklärte ein Airplus-Sprecher auf Anfrage.

Zürich
Der Flughafen Zürich - Nau

Gleichzeitig sind die Geschäftsreisenden aus der Schweiz wieder länger unterwegs. Im Schnitt dauerte ein Businesstripp im ersten Quartal dieses Jahres 14,6 Tage. Im Halbjahr zuvor waren es lediglich 9,3 Tage gewesen.

Dies ist auf längere Reisen in Europa zurückzuführen. Denn auf den Interkontinentalstrecken ist die durchschnittliche Reisedauer leicht gesunken. Von25,8 Tagen auf 24 Tage im zweiten Semester 2020.

Lufthansa
Airplus ist eine Tochterfirma von Lufthansa. - dpa-infocom GmbH

Die Lufthansa-Tochter Airplus bietet Produkte für das Bezahlen und Abrechnen von Geschäftsreisen an, darunter Kreditkarten. Für die Ergebnisse hat sie die abgerechneten Buchungen aus der Schweiz und ihren Nachbarländern ausgewertet.

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