Im ersten Halbjahr starben in der Schweiz neun Personen bei einem Arbeitsunfall. Im Vorjahresvergleich sind das deutlich weniger.
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Im ersten Halbjahr sine neun Personen bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Anzahl an tödlichen Arbeitsunfällen hat im ersten Halbjahr abgenommen.
  • So kamen neun Personen bei der Ausübung von landwirtschaftlichen Arbeiten ums Leben

Neun Personen sind im ersten Halbjahr 2021 bei der Ausübung von landwirtschaftlichen Arbeiten ums Leben gekommen. Das sind deutlich weniger als im ersten Semester 2020. Damals hatten die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) und die Stiftung Agriss 16 tödliche Arbeitsunfälle erhoben. Das teilten sie am Donnerstag mit.

Agriss kontrolliert laut eigenen Angaben die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz auf landwirtschaftlichen Betrieben.

Am häufigsten starben im ersten Halbjahr 2021 Personen, die bei Wald-, Bau- und Unterhaltsarbeiten verunfallten. Sie wurden von herabfallendem Tot- oder Sturmholz getroffen, gerieten mit einem Fahrzeug vom Weg ab und stürzten in die Tiefe, fielen bei Reparaturarbeiten in ein Hochsilo oder wurden im Bereich einer Jauchegrube tot aufgefunden.

BUL und Agriss betonen, die Angaben seien nicht verlässlich, da es für landwirtschaftliche Unfälle keine Meldepflicht gebe. Im Vergleich zu den Vorjahren seien zwar weniger tödliche Unfälle erfasst worden. Ähnlich hoch geblieben sei dagegen die Zahl der Unfallmeldungen mit Schwerverletzten.