Während der Schweigeminute gedenkt die Schweiz der Opfer
Am nationalen Trauertag ist die Schweiz am Freitag um 14 Uhr vielerorts einen Moment stillgestanden. Die Bevölkerung gedachte während einer Schweigeminute der Opfer der Bandkatastrophe von Crans-Montana VS.

Um 14 Uhr läuteten in der ganzen Schweiz die Glocken der Landeskirchen. Der Bundesrat und die christlichen Kirchen hatten die Bevölkerung eingeladen, diesen Moment dem Gedenken an die Verstorbenen, der Solidarität mit den Verletzten und ihren Angehörigen sowie dem Dank an alle Einsatzkräfte zu widmen.
Auch kantonal und lokal wurde der Trauertag begangen. So hielten in Bern etwa die Trams und Busse von Bernmobil um 14 Uhr für 20 Sekunden an und betätigen die Warnblinker zum Gedenken.
Auch an Schulen wurde das Unglück thematisiert, um Raum für Anteilnahme und Verarbeitung zu schaffen, so etwa im Schulhaus Malleray BE, wo 40 Kerzen für die Opfer und 116 Rosen für die Verletzten niedergelegt werden.
Die SBB beteiligten sich ebenfalls mit verschiedenen Massnahmen am nationalen Trauertag. Die Fahnen an den Bahnhöfen wurden auf Halbmast gesetzt, und Durchsagen in Zügen wiesen auf die Schweigeminute um 14 Uhr hin.
Alle von der Schweizer Flugsicherung Skyguide kontrollierten Regionalflugplätze, die beiden grossen Flughäfen Genf und Zürich Kloten sowie Payerne VD liessen keine Starts während der Schweigeminute zu, wie eine Skyguide-Sprecherin zu Keystone-SDA sagte.
In Bern wurden die Fahnen des Bundeshauses und der Bundesgebäude auf Halbmast gesetzt, so wie an vielen anderen Orten in der Schweiz.






