Der seit August nach dem Canyoning-Unglück in der Parlitobelschlucht in Vättis SG vermisste Spanier wurde letzte Woche tot geborgen.
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Ein Feuerwehrmann bei der Bergungsaktion im Oktober 2020. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit letzten August wurde ein 38-jähriger Spanier nach einem Canyoning-Unfall vermisst.
  • Seine Leiche wurde nun in der Parlitobelschlucht in Vättis SG freigespült und geborgen.

Die Leiche eines seit August 2020 vermissten Canyoning-Sportlers wurde am vergangenen Mittwoch in der Parlitobelschlucht in Vättis freigespült und geborgen. Beim Unglück sind drei weitere spanische Begleiter des Mannes ums Leben gekommen.

Ende Oktober 2020 musste die Suche nach dem vierten vermissten Canyoning-Sportler unterbrochen werden. Damals wurde die Zufahrt nach St.Martin wegen Schneefall und ersten Lawinenabgängen gesperrt. Im Februar und April 2021 wurden durch die Kantonspolizei St.Gallen Helikopterflüge ins Suchgebiet durchgeführt, wobei Ende April im Einmündungsbereich des Bachs in den Stausee ein Helm und Wanderschuhe aufgefunden werden konnten.

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Beim Canyoning in Vättis SG kamen drei Personen ums Leben. (Symbolbild) - Keystone

Am vergangenen Mittwoch konnte bei Schneeräumungsarbeiten eine leblose Person im Einmündungsbereich der Tamina in den Stausee festgestellt werden. Die Identifikation des Instituts für Rechtsmedizin am Kantonsspital St.Gallen hat ergeben, dass es sich um den vierten vermissten Canyoning-Sportler, einem 38-jähriger Spanier, handelt.

Hiermit beendet die Kantonspolizei St.Gallen die Berichterstattung zum Canyoning-Unglück von Vättis. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen führt nach wie vor ein Verfahren zum Unglück.