Der Fachkräftemangel bleibt in der Schweiz weiterhin bestehen. Insbesondere in der Gastronomie- und IT-Branche werden Mitarbeitende gesucht.
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In der Gastrobranche gibt es zu wenig Personal. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen legte im April um 1,5 Prozent. zu.
  • Die meisten Jobs sind demnach in der IT- und Gastrobranche offen.
  • Auch die Nachfrage nach Logistik- und Lagerplanern ist gestiegen.

In der IT-Branche werden mehr Leute gesucht, und auch in der Gastrobranche nimmt die Zahl der ausgeschriebenen Stellen zu. Die allgemeinen Lieferkettenprobleme erhöhten ausserdem die Nachfrage nach Logistik- und Lagerplanern.

Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen in der Schweiz ist gemäss dem Michael Page Swiss Job Index zwischen März und April insgesamt um 1,5 Prozent gestiegen. Der Anstieg entspreche dem durchschnittlichen Zuwachs vor der Corona-Pandemie für diesen Zeitraum, hiess es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Neun von zehn Stellen seien in der deutschsprachigen Region ausgeschrieben. Das war eine monatliche Wachstumsrate von 1,1 Prozent. In der Romandie ist die Zahl der ausgeschriebenen Stellen um 4,6 Prozent gestiegen.

Fachkräftemangel in vielen Branchen

Die Gastronomie habe weiterhin von der Rückkehr zur Normalität nach den Corona-Einschränkungen profitiert, hiess es weiter mit Blick auf die Branchen. Zudem kurbelte die Unternehmensberichterstattung zum ersten Quartal die Nachfrage nach Wirtschaftsprüfern, Buchhaltern und Finanzkontrolleuren an.

Auch waren Management-Support- und Verwaltungsfunktionen aus verschiedenen Gründen weiterhin gefragt – unter anderem wegen der zunehmenden Rückkehr von Mitarbeitern und Kunden in die Büros sowie wegen erweiterter regulatorischer Anforderungen in vielen Branchen.

«Der Fachkräftemangel bleibt in vielen Branchen bestehen», liess sich Yannick Coulange, Managing Director der Page Group Switzerland, in der Mitteilung zitieren. Er gehe davon aus, dass dies noch einige Zeit so bleiben werde.

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