Das WEF in Davos ist eigentlich neutral. Doch der Ukraine-Krieg führt zur Ausladung Putins und russischen Amtsträgern.
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ruft zur Verteidigung der Hafenstadt Mariupol auf. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Das WEF erteilt russischen Amtsträgern ein Teilnahme-Verbot.
  • Damit rückt das Forum von einer Tradition der politischen Neutralität ab.
  • Ukraine-Präsident Selenskyj soll dafür eine Einladung erhalten haben.

Das Weltwirtschaftsforum reagiert auf den Ukraine-Krieg. Wie die Zeitungen von «CH Media» berichten, soll Gründer Klaus Schwab den russischen Präsidenten Wladimir Putin ausgeladen haben.

«CH Media» bezieht sich dabei auf eine Nachricht, die Schwab an die WEF-Community geschrieben haben soll.

«Wir verurteilen die Aggression Russlands gegen die Ukraine, die Angriffe und die Gräueltaten in aller Schärfe. Unsere Solidarität gilt dem ukrainischen Volk und all jenen, die unschuldig an diesem komplett inakzeptablen Krieg leiden.»

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Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF) (Archivbild) - Keystone

Damit bricht das WEF mit einer Tradition – bisher waren die Präsidenten der grossen Länder immer eingeladen. Auch verhielt sich das Forum politisch neutral und lud umstrittene Persönlichkeiten ein.

Dafür hat gemäss der Zeitungen Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Einladung an das WEF erhalten.

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