Im ersten Quartal wurden gegenüber dem Vorjahr mehr Übernachtungen in der Schweizer Parahotellerie registriert.
Parahotellerie
Parahotellerie hat sich wieder etwas erholt. (Symbolbild) - sda

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Vergleich zum Vorjahr legte die Schweizer Parahotellerie im ersten Quartal zu.
  • Fast drei Viertel der gezählten Gäste kamen aus der Schweiz.
  • Auch im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 sind die Zahlen besser.
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Die Schweizer Parahotellerie hat im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr etwas zugelegt. Hauchdünn wurde auch das erste Jahresviertel aus dem letzten Vor-Corona-Jahr 2019 übertroffen. Fast drei Viertel der in Ferienwohnungen, auf Campingplätzen und in Kollektivunterkünften gezählten Gäste kamen dabei aus der Schweiz.

Die Logiernächte stiegen von Januar bis März im Vergleich mit 2022 um 5,9 Prozent auf 4,6 Millionen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) gemäss einer ersten provisorischen Schätzung am Freitag mitteilte.

Im Vergleich zum ersten Quartal des letzten Vor-Corona-Jahres 2019 beträgt das Plus 0,3 Prozent.

Ferienwohnungen an der Spitze

Für 3,4 Millionen Logiernächte waren dabei Schweizer Touristen verantwortlich. Sie machten damit 74 Prozent der gesamten Nachfrage aus.

Mit Blick auf die verschiedenen Segmente der Parahotellerie gingen die meisten Logiernächte auf das Konto von Ferienwohnungen. Mit 3,2 Millionen machten sie gut 68 Prozent aller Logiernächte aus. Kollektivunterkünfte, zu denen etwa Jugendherbergen oder SAC-Hütten zählen, machten mit 1,3 Millionen gut 28 Prozent aus.

Campingplätze waren dagegen mit knapp 150'000 nur für einen sehr kleinen Teil aller Logiernächte verantwortlich. Die Hochphase der Campingsaison beschränkt sich üblicherweise aber auch nur auf die Sommermonate.

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