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    «Titlis Xpress» fährt nach tödlichem Unfall wieder

    Keystone-SDA
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    Obwalden,

    Die Seilbahn am Titlis, auf welcher sich am Mittwoch ein tödlicher Unfall ereignete, ist heute wieder in Betrieb genommen worden.

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    Beim Absturz der Gondel im Skigebiet in Engelberg verstarb eine 61-jährige Person aus der Region. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine 61-jährige Frau starb am Mittwoch bei einem Gondelunglück in Engelberg OW.
    • Der Betrieb der Bahn wurde nach dem Unfall zunächst eingestellt.
    • Nun läuft sie wieder.

    Die Seilbahn zwischen den Stationen Trübsee und Engelberg-Stand hat am Samstag erstmals seit dem tödlichen Gondel-Unfall den Betrieb wieder aufgenommen. Dies geht aus den Informationen auf der Internetseite der Anlage hervor.

    Der Betrieb der Bahn wurde nach dem Unfall zunächst eingestellt. Wie lange die Einschränkungen dauerten, konnte ein Sprecher der Bahnen zu diesem Zeitpunkt nicht sagen.

    Die Gondel des «Titlis Xpress» war am Mittwoch um 11 Uhr abgestürzt. Sie überschlug sich mehrmals. Die einzige Insassin, eine 61-jährige Frau aus der Region, kam ums Leben.

    Eine «unerwartet kräftige Böe»

    Eine «unerwartet kräftige Böe» habe das Unglück des «Titlis Xpress» verursacht, teilte der Seilbahnbauer Garaventa am Freitag in einer schriftlichen Erklärung mit.

    Die Gondel sei durch den Wind so stark ausgelenkt worden, dass sie mit einem Masten kollidierte und vom Seil gerissen wurde. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten demnach starke und böige Winde.

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    Hans Wicki, Verwaltungsratspräsident der Titlis Bergbahnen und FDP-Nationalrat zeigt sich perplex. - Nau.ch/Matthias Bärlocher

    Die Seilbahnanlage befand sich laut Garaventa zum Unfallzeitpunkt in einem technisch einwandfreien Zustand. Das Unternehmen hatte die Bahn zwischen Trübsee und Stand im Jahr 2015 gebaut.

    Zum gleichen Schluss kam auch die Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust), welche die Unfallursache abklärt. Diese fand an der Klemme der Gondel und im Bereich der Rollenbatterie und des Seilfängers des Masten Spuren.

    Dies zeige, dass sich die Gondel über das Normalprofil hinaus bewegt habe, sagte Sust-Untersuchungsleiter Philippe Thürler auf Anfrage. Abgeschlossen seien die Arbeiten der Sust aber noch nicht. So waren etwa die Windmessungen am Freitag noch nicht fertig ausgewertet.

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    Kommentare

    User #4346 (nicht angemeldet)

    War da nicht mal eine Sesselbahn? Warum muss alles immer noch 'höher, schneller, weiter' werden? Bügel und Sessel tun es doch auch, nicht?

    User #2887 (nicht angemeldet)

    Viel Glück den mutigen, wenn es das nächste mal stürmt. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen und man fährt schon wieder. Gewisse Leute können vor lauter Geld nicht mehr logisch und folgerichtig denken.

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