Im Tessin werden zwei Notaufnahmen vorübergehend geschlossen. Dadurch soll mehr Personal und Material für die Intensivstationen zur Verfügung stehen.
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Ein Patient auf dem Weg in die Notaufnahme. Foto: Andreas Arnold - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Tessin schliessen zwei Notaufnahmen bis zum 7. Januar.
  • Für die Intensivstationen soll so mehr Personal und Material zur Verfügung stehen.
  • Im Südkanton befinden sich derzeit 20 Personen in Intensivpflege.

Das Tessin schliesst vorübergehend die Notaufnahmen des Ospedale Italiano in Lugano sowie jene des Ospedale Regionale in Faido. Dadurch soll mehr Personal und Material für die Intensivstationen zur Verfügung stehen, erklärte Kantonsarzt Giorgio Merlani vor den Medien.

Die Notaufnahmen der beiden Spitäler bleiben vorerst bis zum 7. Januar geschlossen, wie Merlani am Montag vor den Medien erklärte.

Die Notaufnahme des Ospedale Italiano in Lugano ist bereits geschlossen, jene in Faido schliesse am Montagabend. Die Regelung solle sicherstellen, dass sowohl die Versorgung von Covid- als auch aller anderer Patienten gewährleistet werden könne.

Notaufnahme bereits während erster Welle geschlossen

Im Südkanton befinden sich derzeit 20 Personen in Intensivpflege. 14 von ihnen seien ungeimpft, sechs von ihnen seien geimpft, sagte Merlani weiter.

Die Notaufnahme des Ospedale Italiano in Lugano war bereits während der ersten Coronavirus-Welle vorübergehend geschlossen worden. Auch jene der Luganeser Privatklinik Moncucco wurde während der ersten Welle für Covid-19-Patienten geschlossen. Für Coronavirus-Betroffene gab es damals eine separate Notaufnahme.

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