Taskforces sollen kriminelle Banden in der Schweiz bekämpfen

Keystone-SDA
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Bern,

Bund und Kantonspolizeien bündeln Kräfte gegen kriminelle Banden, die für eine Welle von Waffen- und Fahrzeugdiebstählen verantwortlich sind.

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Die Bandenkriminalität in der Schweiz ist aktuell durch eine steigende Gewaltbereitschaft und die Präsenz international organisierter krimineller Netzwerke geprägt. - Depositphotos

Der Bund unterstützt die Kantonspolizeien in Taskforces bei der Bekämpfung von kriminellen Banden in der Schweiz. Zuletzt häuften sich die Waffen- und Fahrzeugdiebstähle durch Gangs aus Frankreich. Bereits 180 solcher Delikte sind laut Fedpol auf sie zurückzuführen.

Deshalb wollen die Sicherheitsbehörden ihre Kräfte nun bündeln. Die Kantonspolizeien kümmern sich um die Einsatzbewältigung und Ermittlungen, das Bundesamt für Polizei (Fedpol) koordiniert bei Waffen- und Fahrzeugdiebstählen in den neu gebildeten Taskforces, wie es am Samstag auf Anfrage beim Fedpol hiess.

Wer alles Teil dieser Taskforces ist, wollte das Fedpol aus taktischen Gründen nicht bekanntgeben. «Wir stehen bei diesem Phänomen erst am Anfang», schrieb das Fedpol. Doch man arbeite «mit Hochdruck» an der Bekämpfung der Bandenkriminalität.

Französische Jugendliche als Haupttäter identifiziert

Die Kriminellen seien meist minderjährige französische Staatsangehörige mit maghrebinischem Hintergrund, sagte eine Sprecherin der Kantonspolizei Aargau am Freitagabend in der Sendung «10 vor 10». Diese hatte zuerst über das neue Phänomen und die konkreten Zahlen berichtet.

Die Täter würden über soziale Medien rekrutiert und reisen dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Schweiz. Via Snapchat erhielten sie demnach Anweisungen zu den Einbrüchen, ehe sie dann mit gestohlenen Luxusautos schnellstmöglich aus dem Land flüchten.

Verschiedene Kantonspolizeien gaben deshalb Empfehlungen an die Garagisten raus: Sie sollen keine wertvollen Fahrzeuge draussen abstellen, deren Schlüssel in einem gesicherten Raum, getrennt von Ausstellungsräumen und Werkstätten aufbewahren und entsprechend aufrüsten mit Überwachungssystemen.

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Kommentare

Luxy-1

Grenze dicht machen, Kuscheljustiz abschaffen und Remigration durchsetzen, dann wäre in einem Jahr wieder Ruhe.

User #3144 (nicht angemeldet)

Dafür ist es nun wirklich schon zu spät. Die Politiker haben zu lange geschlafen. Das war absehbar für den Normal Bürger.

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