Bei der Ü60-Disco herrscht Männermangel!
Ü60-Discos erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit, vor allem bei Frauen. Der Anteil der Männer liegt nur bei rund einem Viertel.

Das Wichtigste in Kürze
- In den Ü60-Discos von Pro Senectute herrschte Männermangel.
- Nur jeder vierte der rund 13'300 Teilnehmer im letzten Jahr war männlich.
- Die Organisation rechnet mit einer weiter steigenden Nachfrage nach den Tanzangeboten.
Ältere Menschen tanzen immer mehr: Die Tanzangebote von Pro Senectute haben in den letzten zwei Jahren einen starken Zuwachs erfahren. Besonders beliebt sind Grossanlässe wie Ü60-Discos.
Die Zahl der Teilnehmenden sei von rund 9800 im Jahr 2023 auf 13'300 im Jahr 2025 gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 35 Prozent, teilte Pro Senectute am Mittwoch mit.
Der Grossteil davon sind Frauen, der Anteil der Männer auf der Tanzfläche liege bei rund einem Viertel.
Neben klassischen Tanzkursen würden auch Formate wie Line Dance, Paartanz und Tanzveranstaltungen mit Eventcharakter an Bedeutung gewinnen. «Tanzveranstaltungen sprechen auch Menschen an, die keinen klassischen Kurs besuchen möchten, sondern Tanzen als sozialen Anlass erleben wollen», wird Peter Burri Follath, Kommunikationsleiter von Pro Senectute Schweiz, in der Mitteilung zitiert.
Die Organisation rechnet damit, dass das Angebot weiter wachsen wird. Grosse Anlässe führten oft dazu, dass Teilnehmende anschliessend regelmässige Tanzangebote nutzten. Für den 12. September ist in Zürich mit der «Suisse Disco 60+» die nächste nationale Ü60-Party geplant.











